25.
10.
2019
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Nagelprobe für WaSa

Bevor es am Sonntag zu den Achtelfinals im Schweizer Cup kommt, steht in der Meisterschaft noch eine Vollrunde an. GC, Wiler, Malans und Köniz stehen vor heiklen Aufgaben auf fremden Boden.

Nagelprobe für WaSa Lukas Genhart wird gegen GC gefordert sein. (Bild: Dieter Meierhans)

Eröffnet wird die 9. Runde im Tal der Demut in St. Gallen. Dort muss der bisher ungeschlagene Tabellenführer GC bei Waldkirch-St. Gallen antreten. Die Ostschweizer halten sich trotz der Niederlage gegen Zug hartnäckig in der ersten Tabellenhälfte. Allerdings hat das Team von Fabian Arvidsson bis jetzt erst gegen Teams auf den Rängen 5 bis 12 gespielt. Die Spiele gegen das Spitzentrio GC, Wiler-Ersigen und Malans folgen noch. Am Freitagabend können die St. Galler also beweisen, dass sie auch den besten Mannschaften der Liga Punkte abknüpfen können.

Zug kann Köniz distanzieren
Wiler-Ersigen liess in der letzten Runde gegen den HCR überraschend einen Punkt liegen. Angesichts des Spielverlaufs können die Oberemmentaler allerdings froh sein, drehten sie das Spiel noch zu ihren Gunsten. Bevor es am Sonntag im Cup-Achtelfinal zum Derby gegen Floorball Köniz kommt, steht für den SVWE das schwierige Auswärtsspiel in Chur an. Die Bündner warten seit zwei Spielen auf einen Erfolg.

Das Gleiche gilt für Floorball Köniz, das gegen Malans und Winterthur zwar zweimal gute Aussichten auf einen Sieg hatte, am Ende aber jeweils trotzdem mit einem Tor Unterschied verlor. So befinden sich die Berner Vorstädter momentan auf dem ungemütlichen achten Rang. Angesichts dieser Tatsache ist ein «Dreier» bei Zug für das Team von Jyri Korsman Pflicht. Kehrt man mit Null Punkten zurück, beträgt der Rückstand auf die Zentralschweizer bereits sieben Punkte.

Durch den knappen 8:7-Heimsieg vor Wochenfrist distanzierte Alligator Malans den Meister von 2018 bis auf sechs Punkte und preschte auf den dritten Rang vor. Für den samstäglichen Gegner Uster liegen Punktgewinne aber nicht ausser Reichweite, haben die Bündner doch bisher auswärts erst einen Sieg landen können (auswärts bei Chur).

Kellerduell in Winterthur
Die Tigers Langnau haben am letzten Wochenende nach fünf sieglosen Spielen wieder zum Siegen zurückgefunden. Trotzdem befinden sich die Emmentaler immer noch unter dem Strich. Um dies zu ändern, sind Punkte gegen Ad Astra Sarnen Voraussetzung - gleichzeitig müssen die Tigers auf einen Ausrutscher von Köniz oder Uster hoffen.

Trifft dies ein, würde sich auch Rychenberg Winterthur eine grosse Chance bieten, zum Strich aufzuschliessen. Verliert der HCR allerdings vor eigenem Publikum gegen Thun, wären sie plötzlich gleich auf mit den Berner Oberländern.

NLA Männer, 9. Runde

Freitag, 25. Oktober
Waldkirch-St. Gallen - Grasshopper Club Zürich
20:00 Uhr - Sporthalle Tal der Demut, St. Gallen

Samstag, 26. Oktober
Zug United - Floorball Köniz
17:00 Uhr - Drefachsporthalle Kantonsschule, Zug

UHC Uster - UHC Alligator Malans
17:30 Uhr - Buchholz, Uster

HC Rychenberg Winterthur - UHC Thun
18:00 Uhr - AXA Arena, Winterthur

Tigers Langnau - Ad Astra Sarnen
19:00 Uhr - Espace-Arena, Biglen

Chur Unihockey - SV Wiler-Ersigen
19:00 Uhr - Gewerbliche Berufsschule, Chur

 

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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