02.
2010
Nico Scalvinoni und Marc Schadegg im Interview
Marc Schadegg, was machte in Spiel 1 den Unterschied?
Beide Teams warteten auf Fehler des Gegners. Erst machten wir ein paar, dann GC - der letzte Fehler in der letzten Minute entschied die Partie dann zu unseren Gunsten. Es war, da war nur ein „Muggesäckli" Unterschied zwischen den Teams.
Bei Rychenberg überraschte die Aufstellung von Simon Eichmann als Center der zweiten Linie...
Ja, und er kanns halt immer noch. Gerade in solchen emotionalen Derbys kommt seine Erfahrung zum Tragen. Wir haben GC vor allem im zweiten Drittel gut gesteuert und nicht zur Entfaltung kommen lassen.
Die zweite Linie blieb aber dennoch ohne Tor. Seit sechs Spielen trifft praktisch nur noch der erste Block, in diesem Spiel war er für alle sechs Treffer verantwortlich. Ein Problem?
Der Cepek-Linie läuft es super - aber natürlich müssen auch wir von der zweiten und dritten Formation Tore produzieren, sonst wird es kaum reichen. Ich hoffe, dass es schon am Samstag auch bei uns klappt.
Nico Scalvinoni, warum hat GC den ersten Block den Winterthurer nicht in den Griff bekommen?
Wir haben genau die Tore kassiert, die wir vermeiden wollten - aus dem Slot heraus nach schnellen Kontern. Das müssen wir sofort abstellen.
Hat die Nervosität eine Rolle gespielt? Vor allem im zweiten Drittel wurden bei den Auslösungen viele Bälle verstolpert...
Ich glaube nicht. Das hatte mehr mit fehlender Geduld zu tun. Wir wollten zu oft etwas Spezielles machen, anstatt etwas länger zu warten und den einfachen Pass zu spielen.
War diese Heimniederlage mehr als eine Niederlage - ist der HCR jetzt Favorit?
Wir haben in dieser Saison schon öfters gezeigt, dass wir „Scheisse anfangen", uns dann aber steigern können. Jetzt müssen wir Rychenberg am Wochenende halt auswärts schlagen. Die Serie geht jetzt erst richtig los.