10.
2005
Niederlage im zweiten Revanchespiel
Das Schweizer Trainerduo zeigte schon mit der Aufstellung, dass ein Sieg um jeden Preis nicht das Ziel der Spiele gegen Finnland war. Sarah Schäfer, dreifache Torschützin am Samstag, musste ihrer Klubkollegin Violetta Vögelin weichen und mit einem Platz auf der Bank vorlieb nehmen. Auch Ramona Gabathuler kam zu einem Debut. Sie wurde nämlich in der Defensive eingesetzt. "Ramona ist am besten, wenn sie das Spiel von hinten sieht und lenken kann", erklärte Fige Coray die ungewohnte Position. "Deshalb haben wir es am Trainingslehrgang erstmals mit Ramona in der Defensive probiert und aufgrund der positiven Eindrücke heute auch im Spiel so umgesetzt."
Müde Leistungsträgerinnen
Positives Fazit
Nationaltrainer Coray ist mit dem Länderspielwochenende trotz der Niederlage
zufrieden. "Wir haben auch einiges getestet an diesem Wochenende. Und mit den
Leistungen der neuen Spielerinnen bin ich sehr zufrieden." führt er aus. Für ihn
hat bereits die Vorbereitung auf die nächste WM begonnen, auch wenn diese erst
in 20 Monaten stattfindet. Grosses Verbesserungspotenzial sieht er in der
Schnelligkeit. "Wir müssen einfach noch schneller werden, vor allem im Kopf"
erklärt er, "aber dafür werden die Spielerinnen in der Meisterschaft meist
zuwenig gefordert!"
Schweiz - Finnland 2:3 (1:2, 1:0, 0:1)
Waldmannhalle, Baar - 510 Zuschauer
SR: Sykora / Sykora (CZE)
Tore: 02:53 Karvonen 0:1, 09:33 Benz (Stadelmann) 1:1, 14:09 Pasanen (Piispa) 1:2, 37:17 Stadelmann (Gabathuler) 2:2, 57:15 Hellsten (Ristimäki) 2:3
Strafen: keine
Schweiz: Koller; Eberle, Breitenstein; Berner, Gabathuler; Hofstetter; Rittmayer, Rüegg,Kundert; Stadelmann, Vögeli, Benz;von Rickenbach, Schäfer
Finnland: Mäkelä; Lyhykäinen, Jouthen; Ristimäki, Hellsten; Virnes Savolainen; Saarinen, Vartiainen, Ukkonen; Piispa, Pasanen, Morottoja; Ulmanen, Nikkannen, Karvonen
Bemerkungen: 43. Lattenschuss Kundert; 58:52 Time-out Schweiz; 59:09 - 60:00 Schweiz ohne Torhüterin