24.
05.
2012
NLA Männer | Autor: Voneschen Reto

Parli macht Pause

Der Grasshoppers-Stürmer Linard Parli legt eine schöpferische Pause ein und setzt die nächste Saison aus. Nach einer Seuchen-Saison mit vielen Verletzungen verzichtet der Bündner auf ein Engagement in Finnland und verbringt sein Auslandjahr in Südafrika.

Parli macht Pause Linard Parli legt den Stock für ein Jahr beiseite (Bild Fabian Trees)

Eigentlich sollte Linard Parli in diesen Tagen mit der Studenten-Nationalmannschaft in Prag auf Torejagd gehen und sich für die Heim-WM im Dezember empfehlen. Doch der GC-Stürmer muss derzeit bei Ärzten und Physiotherapeuten vorsprechen. „Seit den Playoff-Finalspielen plagen mich Schwindelgefühle und diverse andere Symptome", so Parli. Beim zweiten Finalspiel in Zürich glaubte Parli noch an Nebenwirkungen eines Medikamentes. „Doch es muss etwas anderes sein. Leider hat bis jetzt noch niemand herausgefunden, was es genau ist." An Sport ist nicht zu denken. Darum wurde der Bündner auch nicht für die letzten EFT-Länderspiele in Bern aufgeboten.

Verletzung an Verletzung
Verletzungen begleiteten Linard Parli die gesamte letzte Saison. Angefangen hat es vor ziemlich genau einem Jahr, als der leidenschaftliche FC-Zürich-Fan nach dem Basler 2:2-Ausgleich etwas zu heftig gegen eine Werbebande kickte und sich so am Knöchel verletzte. Erst nach der dritten Untersuchung wurde ein Ödem im Knochen gefunden. Es folgten eine Innenbandüberdehnung im Sprunggelenk, ein Ermüdungsbruch im Fuss und eine Oberschenkel-Zerrung. Und am Schluss eben Schwindelgefühle. „Während den Playoffs konnte ich gar nicht mehr trainieren und hab versucht so gut es geht, noch zu spielen", schaut Parli zurück.

Pause statt Oilers
Studiumsbedingt muss Parli das nächste Jahr im Ausland verbringen. Da er nicht mehr an eine allfällige WM-Nomination glaubte, entschied er sich für das südafrikanische Surfer-Paradies Port Elizabeth. Im Februar meldete sich aber der Nati-Staff und teilte mit, dass Parli durchaus ein Thema für die Heim-WM sei. „Wenn ich gesund gewesen wäre, hätte ich zu den Espoon Oilers nach Finnland wechseln können", so Parli. Doch die andauernde Verletzungsmisere bewegte den 25-jährigen zum erneuten Umdenken. Er entschied sich, trotzdem nach Südafrika zu gehen. „Eine Pause ist für meinen Körper wohl das Beste derzeit", vermutet Parli. So wird der „Blonde Engel aus Malix" nächste Saison nicht hinter dem Lochball, sondern den Wellen nachjagen.

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Tabellen

1.Grasshopper Club Zürich74:3532
2.SV Wiler-Ersigen92:4930
3.Floorball Köniz73:6327
4.UHC Alligator Malans73:5024
5.UHC Uster63:6820
6.Tigers Langnau74:7719
7.Zug United91:8318
8.Chur Unihockey66:8017
9.HC Rychenberg Winterthur69:9515
10.Waldkirch-St. Gallen61:7714
11.UHC Thun66:899
12.Kloten-Dietlikon Jets58:946
1.piranha chur88:2936
2.Kloten-Dietlikon Jets76:3630
3.Skorpion Emmental Zollbrück65:4125
4.Unihockey Berner Oberland62:4124
5.Wizards Bern Burgdorf65:4023
6.UHC Laupen ZH35:6612
7.R.A. Rychenberg Winterthur36:6912
8.Zug United36:699
9.Aergera Giffers40:835
10.UH Red Lions Frauenfeld27:564
1.Ad Astra Sarnen100:6238
2.Unihockey Basel Regio94:6137
3.Floorball Thurgau95:7129
4.Ticino Unihockey81:8026
5.Unihockey Langenthal Aarwangen85:9124
6.UHC Sarganserland73:7422
7.Regazzi Verbano UH Gordola79:7721
8.I. M. Davos-Klosters82:8421
9.Floorball Fribourg58:7317
10.RD March-Höfe Altendorf75:9715
11.Pfannenstiel Egg65:8910
12.UHC Grünenmatt62:9010
1.FB Riders DBR53:4128
2.SU Mendrisiotto65:4426
3.Hot Chilis Rümlang-Regensdorf51:3426
4.Waldkirch-St. Gallen58:4123
5.Unihockey Basel Regio76:5622
6.UH Appenzell51:4417
7.UC Yverdon31:4713
8.UH Lejon Zäziwil47:5712
9.Floorball Uri34:568
10.UHC Trimbach30:765

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