04.
12.
2006
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Präsidentenkonferenz: Entscheid pro Nati

An der Nationalliga-Präsidentenkonferenz vom 30.11. wurden die Spielpläne der nächsten Saisons diskutiert - wie immer ist dies der Versuch der Quadratur des Kreises. Und Gurmels entscheidet bald, ob es mit dem Klub noch weitergeht.

Die PräsidentInnen der Nationalliga-Vereine diskutieren in Olten die Spielpläne der nächsten Saisons. Nati-Trainer Peter Düggeli gewann dank eines engagierten Votums eine Woche für sein Team. In diesem Jahr hatte die Nati erstmals vor der WM einen WK in Magglingen bestreiten können – mit dem terminlichen Nachteil, dass die Nati-Spieler von Malans und Wiler schon einen Tag nach der fünften Final-Partie einzurücken hatten. „Wir mussten sie nach der militärischen Besammlung erst mal wieder für zwei Tage entlassen, damit sie etwas runterkommen konnten. Die erste WK-Woche war so schon fast verloren“ beschrieb Düggeli die schwierigen Umstände. 2008 kommt erschwerend hinzu, dass die WM in Tschechien eine Woche früher als gewohnt stattfinden wird. Düggeli plädierte daher auf einen Meisterschaftsschluss bereits am 13. April 2008, eine Woche früher als gewohnt – was aber weniger Zeit für die Playoff-Finalserie bedeutet. Die PräsidentInnen stimmten dem Ansinnen Düggelis zu und bekannten sich somit klar zur Nationalmannschaft. Immerhin kann 2008 auch der Cupfinal um eine Woche vorverlegt werden, damit dieser nicht in die Playoff-Phase fällt. Und am Star Game Wochenende soll weiterhin keine Meisterschaftsrunde ausgetragen werden.

Sonntagabendspiele bleiben
Um ein weiteres Jahr verschoben wurde eine Änderung der Anspielzeiten. Weiterhin sind somit Anspielzeiten am Sonntagabend 20.00 Uhr möglich, was die bekannten Probleme mit den Medien und teilweise sehr spät heimkehrenden Gastmannschaften mit sich bringt. Der Vorschlag, dass die Gastmannschaft gegen Anspielzeiten Einspruch erheben kann, wenn sie nicht vor Mitternacht zu Hause ist, wurde als „Gummiartikel“ bezeichnet und abgelehnt. Einmal mehr war das Hauptargument für Anspielzeiten zuvor stattfindende Juniorenrunden. Bei allem Verständnis für knappe Hallenkapazitäten – es ist zu hoffen, dass die Anspielzeiten von Nationalliga-Teams bald absolute Priorität geniessen und den Ansprüchen der Liga gerecht werden.

Gurmels sucht Respekt und Spielerinnen
Zum Schluss der Versammlung meldete sich Gurmels-Präsidentin Beatrice Aebischer zu Wort. Nachdem sie für mehr Respekt gegenüber dem punktelosen Schlusslicht der NLA geworben hatte, gab sie bekannt, dass am 16. Dezember eine ausserordentliche Generalversammlung stattfinden werde, an der diskutiert wird, ob und wenn ja wie es mit dem Verein weitergehe. Gleichzeit rief sie ihre Amtskolleginnen angesichts der dünnen Spielerinnendecke bei Gurmels auf, Ersatzspielerinnen zu einem Transfer zu Gurmels zu bewegen. „Unserem Sport würde ein grosser Image-Schaden entstehen, wenn wir unser Team zurückziehen müssten“ ist Aebischers Meinung.

Das Gruppenspiel der Schweizer Nati gegen Lettland wird es an der WM in sich haben. Levin Conrad (HCR) und Daniels Janis Anis (Uster) nahmen im Zürcher Derby schon einmal... Tampere lässt grüssen
Zug United reagiert auf die aktuelle Torhütersituation und verstärkt sein Team mit einem erfahrenen Rückkehrer: Der 33-jährige Christoph Reich kehrt nach seinem Rücktritt... Zug reaktiviert Goalie Christoph Reich
In der Männer UPL werden die nächsten zwei Spieltag von Samstag bis Donnerstag ausgetragen. Zwei Spiele pro Team innerhalb von drei bis sechs Tagen - eine besondere... Eine volle Ladung Unihockey
Nach der Rückkehr von Asla Veteläinen nach Finnland aufgrund familiärer und beruflicher Gründe konnte WASA St. Gallen die beiden Finnen Jarkko Aavaharju und Eemeli... WASA verpflichtet zwei Finnen

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks