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Rechtzeitig eingestempelt
Levin Conrad steuerte drei Tore zum 9:5-Sieg des HCR gegen die Tigers bei und machte sich damit gleich selber ein schönes Geburtstagsgeschenk. Dem Team schenkte er damit zwei freie Wochenenden.
Dass die Viertelfinalserie zwischen dem letztjährigen Finalisten aus dem Emmental und dem eine durchzogene Quali zeigenden HCR nach vier Partien schon beendet sein würde, hätte wohl niemand gedacht. Zumindest nicht zugunsten der Winterthurer. Levin Conrad nahm direkt nach dem Spiel Stellung.
Für die Best-Player-Wahl kamen zwei 10-jährige HCR-Fans aufs Feld, Zwillinge, die Geburtstag hatten. Der eingespielte Geburi-Song hätte aber auch dir gelten können - Glückwunsch zum 28. Geburtstag.
Levin Conrad: Herzlichen Dank. Kimo Oesch feiert heute übrigens auch. Die Jungs haben in der Garderobe gesungen.
Drei Tore erzielt, die Tigers in die Ferien gesweept - ein schönes Geburi-Geschenk?
Absolut. Ich bin sehr stolz auf die Leistung des Teams in diesen Playoffs. Wir gewannen ja doppelt so viele Partien wie in den beiden letzten Jahren zusammen, als wir im Viertelfinal jeweils mit 1:4 ausschieden.
Wo habt Ihr den berühmten Playoffschalter gefunden? In der Quali seid Ihr - Zitat Oskar Weissbach im vereinseigenen Podcast - noch mit 60 bis 70 Prozent unterwegs gewesen.
Schwierig zu sagen. Ich fand schon den Cupfinal im Nachhinein betrachtet besser, als er im damaligen Moment gemacht wurde. Nach der Reduktion des Kaders von 26 auf noch 18 Feldspieler ging ein Ruck durch das Team, das gab jedem eine grössere Rolle und weniger Möglichkeiten darauf zu hoffen, dass jemand anders den Job macht. Zur richtigen Zeit haben diverse Spieler in die Saison eingestempelt, wie man so schön sagt. In der Serie gegen die Tigers könnte man viele Spieler loben.
Das waren mehr als 70 Prozent.
Ja. Noch nicht ganz 100, aber darauf können wir aufbauen.
Durch den Sweep kommt jetzt eine ziemlich lange Pause, bevor es mit dem Halbfinal - vermutlich gegen Wiler-Ersigen - los geht. Genug Zeit, um runter- und wieder hochzufahren oder ist das Ziel, den Schwung gleich mitzunehmen?
Das kommende Wochenende nutzen wir sicher für einen Reset. Etwas mit dem Team sein, auch neben dem Feld. Danach geht es mit dem Trainingsbetrieb und der Vorbereitung auf den Halbfinal los. Es wird - egal gegen wen - ganz andere Spiele geben, für die wir neue Lösungen brauchen.