17.
06.
2017
NLA Männer | Autor: Streiter Constantin

Schlechte Aussichten für Leistungszentrum Landquart

Die Gemeindeversammlung Landquart hat sich am Donnerstagabend in einem "Stimmungstest" gegen das Unihockey-Leistungszentrum ausgesprochen. Unihockey-Fans können aber noch auf die Volksabstimmung im September hoffen - oder gar auf ein Leistungszentrum in Chur?

Schlechte Aussichten für Leistungszentrum Landquart Im September wird definitiv über das Schicksal des Leistungszentrums entschieden. (Bild: zVg)

Die Geschichte des Leistungszentrums Unihockey in Landquart ist, wie so oft bei Infrastruktur-Projekten im Schweizer Sport, ein ständiges Auf und Ab. Im Oktober 2016 schien das Projekt definitiv vom Tisch zu sein: der Gemeinderat beerdigte das Projekt (zu teuer, zu kompliziert, zu viele Abhängigkeiten) und entschied sich statdessen für den Bau einer gewöhnlichen Dreifachturnhalle im Gebiet Ried. Für die drei grossen Churer Unihockeyvereine Piranha Chur, Alligator Malans und Chur Unihockey war dies ein herber Rückschlag, zumal die Gewerbliche Berufsschule Chur schon vor der Unterschrift des neuen TV-Vertrags im April 2017 als Playoff-untauglich galt. Ein neues Dach für Bündner Unihockey-Events ist mit den anstehenden Live-Übertragungen der Playoffs im Schweizer Fernsehen dringend notwendig.

Volksentscheid im September

Dank einer sehr erfolgreichen, von der BDP initiierten Unterschriftensammlung und einer Motion der SVP an der Gemeindeversammlung kam aber noch einmal Hoffnung auf: im September 2017 werden die Stimmbürger/innen die Wahl zwischen beiden Projekten haben. Entweder wird das Sportzentrum Riedpark für 21 Millionen gebaut, oder "nur" die neue Dreifachturnhalle für 15 Millionen. An der Gemeindeversammlung vom Donnerstagabend erhielt die günstiegere Dreifachturnhalle allerdings mehr Stimmen, nachdem beide Bauvorhaben detailliert präsentiert wurden und die Anwesenden sachlich über die zwei Varianten debattieren konnten.

Chur in Lauerstellung?

Im Vorfeld der Landquarter Gemeindeversammlung meldete auch die Gemeinde Chur auf einmal wieder Ambitionen für ein Unihockey-Leistungszentrum an. Wie die Südostschweiz berichtete, würde bei einem Nein in Landquart die Kantonshauptstadt zumindest prüfen, die Pläne für das ebenfalls bereits einmal an der Urne verworfene Zentrum wieder aus der Schublade zu holen. Das nächste Kapitel in dieser Geschichte wird also mit Sicherheit noch nicht das letzte sein...

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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