06.
12.
2019
NLA Männer | Autor: Streiter Constantin

Spitzenkampf und Showdown am Strich

Während die Unihockey-Welt grösstenteils nach Neuchâtel blickt, absolvieren die Männer am Wochenende eine weitere Meisterschaftsrunde. Die brisantesten Affichen lauten Wiler-GC und HCR-Tigers.

Spitzenkampf und Showdown am Strich GC gewann das Hinspiel gegen Wiler knapp, liegt in der Tabelle aber zurück. (Bild: Fabrice Duc)

In der 2. Runde der laufenden NLA-Qualifikation bezwang GC den SV Wiler-Ersigen mit 8:7 n.V. und war danach fast zwei Monate lang Leader. Da die Hoppers zuletzt gegen Malans und den HCR verloren, zog Wiler an den Stadtzürchern vorbei und führt die Tabelle an. Dies dürfte sich auch dieses Wochenende nach dem Spitzenkampf in Zuchwil nicht ändern - neben den drei Punkten Vorsprung hat Wiler auch das um beinahe 30 Einheiten bessere Torverhältnis. Während GC mit Christoph Meier und Paolo Riedi die beiden besten Skorer der Liga stellt, beeindruckt der SVWE mit seiner defensiven Stabiliät. Nur gerade 31 Gegentore musste Wiler in den bisherigen 12 Spielen hinnehmen.

Vier Teams für zwei Playoff-Plätze
Während hinter GC und Wiler bereits eine ziemlich grosse Lücke klafft, sind die Positionen 7 bis 10 hart umkämpft. Beinahe jedes Wochenende kommt es zu Rangverschiebungen, zuletzt schaffte der HCR auf Kosten des UHC Uster den Sprung über den Strich. Am Samstag sind nun die Tigers Langnau in Winterthur zu Gast - ein sogenanntes "Sechs-Punkte-Spiel" um einen Platz auf den Playoff-Rängen. Uster reist nach Köniz und muss dort aufgrund der Formkurve der beiden Teams eher als Aussenseiter bezeichnet werden. Doch auch WaSa, mit 17 Punkten auf dem 7. Platz gelegen, kann sich seiner Sache mit der Playoff-Qualifikation noch überhaupt nicht sicher sein. Ein Sieg beim UHC Thun würde den Vorsprung auf den Strich wieder etwas anwachsen lassen.

Die beiden Bündner Mannschaften reisen dieses Wochenende in die Zentralschweiz. Ad Astra Sarnen liess zuletzt mit dem Punktgewinn in Uster aufhorchen. Mit Alligator Malans wartet nun ein etwas grösseres Kaliber. Obwohl die Herrschäftler zuletzt im Cup gegen Wiler und in der Meisterschaft gegen GC gewannen, liegen sie nur gerade auf dem 5. Platz - eigentlich unter ihren eigenen Ansprüchen. Am Sonntag schliesslich möchte Zug United seinen dritten Platz in der Tabelle verteidigen. Zu Gast ist Chur Unihockey, das nur gerade drei Punkte hinter den Zentralschweizern liegt.

 

NLA Männer, 12. Runde

Samstag, 7. Dezember
HC Rychenberg Winterthur - Tigers Langnau
18:00 Uhr - Axa Arena, Winterthur

Floorball Köniz - UHC Uster
18:00 Uhr - Sporthallen Weissenstein, Bern

SV Wiler-Ersigen - Grasshopper Club Zürich
19:00 Uhr - Sportzentrum Zuchwil

UHC Thun - Waldkirch-St. Gallen
19:00 Uhr - MUR, Thun

Ad Astra Sarnen - UHC Alligator Malans
20:00 Uhr - Dreifachhalle, Sarnen

Sonntag, 8. Dezember
Zug United - Chur Unihockey
18:00 Uhr - Stadthalle Herti, Zug

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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