23.
05.
2006
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Stimmen zu Finnland – Italien

Das Spiel war so deutlich wie das Resultat es aussagt – 20:0 gewannen die Nordländer gegen Italien, das morgen gegen Russland die erste Chance auf den Klassenerhalt wahrnehmen will.
Stimmen zu Finnland – Italien

Es war ein ungleiches Duell zwischen den grossen Finnen und den zwar engagierten, aber in jeder Beziehung unterlegenen Italienern. Immer weiter wurde das Skore in die Höhe geschraubt, die Finnen reizte offenbar die Zahl 20. Die Italiener versuchten ihr Glück mit schnellen Kontern, agierten dabei aber zu ungenau. Bei den Finnen brillierten vor allem die beiden „Schweizer“, Esa Jussila und Lassi Vänttinen. Jussila ist neuer Rekord-Schütze der Finnen – und wohl trotzdem weiterhin nur dritter Center hinter Mika Kohonen und Jaakko Hintikka. Auch bei Vänttinen dürften die vielen Tore (Hattrick in zweieinhalb Minuten!) nicht dazu führen, die Beförderung in eine der ersten beiden Formationen zu schaffen.



Petteri Nykky
Nationaltrainer Finnland

Das war ein gutes Training für uns für die kommenden Spiele. Ich möchte mich bei Italien bedanken, dass sie mitzuspielen versucht haben, anstatt unseren Spielern auf die Knochen zu hauen.


Luca Tomatis
Nationaltrainer Italien


Es war eine harte Lektion für uns. Finnland wollte viele Tore schiessen und tat dies. In der letzten Minute standen bei denen Kohonen, Tiitu, Vänttinen auf dem Feld – das sagt schon alles. Wir hatten wirklich gar nichts zu bestellen, das Resultat sagt alles.
Zuvor hatten wir gegen Tschechien und Lettland besser ausgesehen, vermochten aber unsere Chancen nicht zu nutzen. Gegen die Russen müssen wir das tun. Ich habe unseren Gegner von morgen jetzt drei Mal gesehen – sie haben einige gute Einzelspieler, die Nr. 18 zum Beispiel, aber Schwächen in der Verteidigung. Das müssen wir ausnützen. Ich bin zuversichtlich, dass wir gewinnen und den Klassenerhalt schaffen können.
Was ich bisher vermisse ist die Stimmung, wie wir sie an den Weltmeisterschaften in Finnland und der Schweiz erleben durften. Wir haben ein sehr emotionales Team, das mit viel Herz spielt. Zum Glück werden wir von unseren Fans unterstützt – wir haben den grössten Anhang hier.


Esa Jussila

In der zweiten Drittelspause hat mich ein Teamkollege darauf aufmerksam gemacht, dass mir nur noch ein Punkt zum Rekord fehlt. Er wollte mich wohl unter Druck setzen… Es freut mich, dass ich nun der Rekordhalter bin, aber wir betreiben ja einen Mannschaftssport, da ist das nicht so wichtig. In den letzten Minuten war ich fast ständig auf dem Feld – das hatte aber nichts mit dem Rekord zu tun, nur damit, dass wir noch eine Powerplays spielen konnten.
Ob sich nach diesem Spiel an meiner Rolle im Team etwas ändert, weiss ich nicht – wir haben 23 Spieler im Kader, die alle jedes Spiel spielen wollen. Für sieben davon ist es immer hart, nur auf der Bank zu sitzen. Ich hoffe, dass ich am Samstag im Halbfinal dabei bin – und dass dann endlich die Stimmung herrscht, wie wir sie aus der Schweiz und von unserer WM in Finnland her kennen.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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