Nach dem verlorenen Halbfinal äusserten sich Roger Gerber II, Marc Dysli, Markus Wolf und Jaakko Hintikka.
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Roger Gerber II |
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Wir sind schlecht ins Spiel gekommen, die Finnen waren sehr aggressiv und
liessen uns nur wenig Raum. Im zweiten Drittel wurden wir besser, haben aber
insgesamt zuwenig gemacht, um zu guten Abschlüssen zu kommen. Im Slot waren wir
zudem etwas zu wenig hart. Nach dem 3:1 war es natürlich schwierig. Oft war
es ein Pass zuviel, da hätte wir konsequenter sein müssen. Das Ziel der
Medaille bleibt, wir dürfen jetzt nicht den Kopf hängen lassen. Gegen die
Tschechen wird es ein ganz anderes Spiel geben, sie werden wie üblich mauern und
auf Konter lauern. |
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Marc Dysli |
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Im ersten Drittel waren wir oft einen Schritt zu spät. Später hatten wir dann
unsere Chancen, haben aber zuwenig daraus gemacht. Und wenn man gegen die Finnen
anrennen muss, ist die Gefahr gross, dass man irgendwann einen Konter
kassiert. Gegen die Tschechen müssen wir den Ball schnell laufen lassen und
Fehler vermeiden. Ballverluste können tödlich sein, die tschechischen Konter
kennt man. |
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Markus Wolf |
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Das war DIE Chance, Weltmeister zu werden… Ich schätze die Schweden in dieser
Verfassung als die höchstens drittbeste Mannschaft dieses Turniers ein, im Final
hätten wir ausgezeichnete Chancen gehabt. Wir haben auch beim 3:2 die Ruhe
bewahrt, die Verteidiger haben sich nicht zu risikoreichen Offensiv-Aktionen
verleiten lassen. Wir hatten vor allem im zweiten Drittel unsere Möglichkeiten,
haben aber nur ein Tor daraus machen können. Dem 4:2 ging ein Wechseltrick der
Finnen voraus, sonst hätte Kohonen bei seinem Pass nicht so viel Platz gefunden.
Dass in der Offensive nicht alles klappen konnte, war klar – wir mussten Mut
zeigen und Dinge versuchen, sonst schiesst man auf diesem Level keine
Tore. Gegen Tschechien müssen wir auch versuchen, in der Offensive Akzente zu
setzen, ohne die Tschechen zu Kontern einzuladen. Was im Final passiert, ist
mir eigentlich egal – ich hoffe aber auf die Finnen. |
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Jaakko Hintikka |
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Zunächst ein Kompliment an unseren Goalie Henri Toivoniemi – ich denke, er
hat grossartig gespielt. Matchentscheidend war auch, dass wir viele eins gegen
eins Situationen für uns entscheiden konnten. |