05.
2006
Stimmen zum Halbfinal Schweden – Tschechien
Kristina
Landgren
Wir haben uns nach zehn guten Minuten zu sehr zurückgezogen
und die Tschechen ins Spiel kommen lassen. Das Gute am Spiel: Wir haben 16
Spieler eingesetzt und für den Final Kraft gespart. Morgen müssen wir aber
aufwachen, und auch die zweite Linie muss etwas produzieren, sonst haben wir ein
Problem.
Martin
Olofsson
Das waren höchstens 80 Prozent von dem, was wir eigentlich
können. Bis morgen müssen wir die fehlenden 20 Prozent unbedingt noch finden,
sonst verlieren wir – egal ob gegen Finnland oder die Schweiz. Die Zuschauerzahl
war sicher einiges tiefer als erwartet, aber das darf für uns keine
Entschuldigung sein – wir müssen mehr laufen und defensiv aggressiver
spielen.
Niklas
Jihde
Wie gegen die Schweiz hatten wir einen guten Start, haben dann
das Niveau aber nicht halten können. Das macht mir Sorgen, wir müssen heute
abend auf jeden Fall darüber sprechen. Das war die beste tschechische
Mannschaft, gegen die ich je gespielt habe. Ich sehe es aber trotzdem nicht so,
dass Tschechien besser war als wir, wir hatten die Partie jederzeit unter
Kontrolle.
Radim
Cepek
Wir haben das Spiel in den ersten zehn Minuten verloren.
Danach war wir wach und hatten unsere Chancen – die Entscheidung war das
schnelle 4:2 nach unserem Anschlusstreffer.
Ales
Jakubek
Am Anfang waren wir sehr nervös und haben wohl nicht
wirklich an unsere Chance geglaubt, Schweden schlagen zu können. Auch die
Routiniers wie Radim oder ich konnten in dieser Phase das Spiel nicht
kontrollieren.
Seit unserem Vize-Weltmeistertitel werden wir natürlich auch
von niemandem mehr unterschätzt – 2002 beim Sieg gegen Finnland und 2004 gegen
die Schweiz hat uns das sicher noch geholfen.
Schade am Turnier finde ich vor
allem die ausbleibenden Zuschauer in den Gruppenspielen. Man fühlt sich nicht
wirklich respektiert, wenn an einer WM nur ein paar hundert Zuschauer in die
Halle kommen. Auch heute hätte ich eine grössere Kulisse
erwartet.