05.
2002
unihockey.ch in Helsinki: Tag 6
Der sechste Tag zeigte einmal mehr die verschiedenen Interessen der Mitreisenden auf. Als Erster war wiederum der Gruppenälteste Kindhauser in der Hartwall-Areena, um sich den Viertelfinal der Italiener anzusehen. Entweder haben ihn die Italiener mit den bisherigen guten Leistungen überzeugt, oder beim "Team-Oldie" setzt die senile Bettflucht ein ;-). Auch die Bewohner des B-Zimmers konnten sich erstaunlich früh aus dem Bett zwingen und sahen noch die letzten Minuten des Italienmatches.
Bis zum Start des Viertelfinals um 4 Uhr war die Reisegruppe wieder vollständig und erfreute sich an der Leistung der Nati und den Glanztaten von Dänu Aeschlimann. Einmal mehr hatte Redaktor "Thym" Keller ein gutes Näschen bewiesen, als er den Rookie schon vor der WM interviewte. Dank des frühen Spielzeitpunktes hatten wir nach der Pressekonferenz ausgiebig Zeit mit einigen Spielern/Funktionären zu sprechen. Die Verarbeitung der Interviews dauerte bis weit ins zweite Drittel des Viertelfinals Finnland-Deutschland.
Nach dem zweiten Viertelfinal trafen wir uns an der Bar hinter der Hauptribüne, wo wir unser verdientes Feierabendbierchern genossen. Dort machten wir auch Bekanntschaft mit einigen der anwesenden Schweizer Fans. So machte sich der bestensbekannte "Maskenkünstler" Alan Pons mit uns bekannt und versprach dem Torhüter und unihockey.ch-Webmaster sogar eine exklusive unihockey.ch-Maske. Schon im Voraus vielen Dank Alan.
Nachdem wir unser Equipment im Hotel abgeladen hatten, ging es auf in den Ausgang. Da die meisten keinen grossen Hunger verspürten, schauten wir für einen kleinen Snack in unser "Stamm-Tex-Mex"-Lokal vorbei, bevor wir die ersten Clubs unsicher machten. Das Amarillo - offizielles Partylokal der WM - war ziemlich leer und konnte uns nicht richtig begeistern. So zogen wir schon nach kurzer Zeit weiter ins Rocks-Inn. Die dort spielende Liveband (mit Finnlands Antwort auf Philippe Soutter am Mikrofon) traf unseren Musikgeschmack ziemlich genau. Auch nach dem Konzert traf der DJ ziemlich genau den Musikgeschmack der Reisegruppe. Ein weiteres Mal veranlasste erst der Torschluss die Reisegruppe den Heimweg anzutreten. Ein Teil der Reisegruppe wurde von ein paar netten Kunststudentinnen noch auf einen Umtrunk eingeladen. Die letzten Heimkehrer konnten vor dem Schlafengehen gleich noch das Frühstückbuffet besuchen...