11.
07.
2020
NLA Männer | Autor: Güngerich Etienne

Uster mit vier Abgängen

Im Hinblick auf die neue Saison muss der UHC Uster vier Abgänge hinnehmen. Während Joel Kanebjörk und Anjo Urner vom Spitzensport zurücktreten, sucht Fabian Steiger in Finnland eine neue Herausforderung. Auch Niko Juhola wird nicht mehr für die Zürcher Oberländer spielen.

Uster mit vier Abgängen Joel Kanebjörk hängt den Unihockeystock an den Nagel. (Bild: Dieter Meierhans)

Schon vor Beginn der Saison 2019/20 wusste der UHC Uster, dass Anjo Urner im darauffolgenden Frühling zurücktreten wird. Der Flügelstürmer gilt bei den Zürcher Oberländern als wahres Urgestein, debütierte er doch bereits im Jahr 2010 in der ersten Mannschaft. Seine beste Saison zog er 2014/15 ein, als er mit 35 Punkten (16+19) bester Skorer seines Teams war und die Captainbinde trug. Mit Uster erlebte Urner unter anderem auch die erstmalige Playoff-Qualifiaktion.

Steiger nach Finnland, Kanjebörk nach Schweden
Ebenfalls dabei war damals Fabian Steiger. Der Verteidiger wechselte im Sommer 2016 von Sarganserland zu Uster und absolvierte für die Zürcher Oberländer vier Saisons. Vor dem Engagement in Sargans war Steiger beim finnischen Verein NST engagiert. Zu diesem kehrt er nun mit seiner finnischen Ehefrau zurück. Allerdings heisst der Verein nach einer Fusion mit PoNoVo neu SaiPa Salibandy. Als Sportchef amtet beim Zweitdivisionär Mika Heinonen, der Uster in den letzten beiden Jahren als Trainer betreute.

Das grösste Fragezeichen gab es in Usters Kaderplanung bei der Zukunft von Joel Kanebjörk. Es war ein wahrer Transfercoup, als vor zwei Jahren die Verpflichtung des zweifachen Weltmeisters gelang. Vom kräftigen Center wurde enorm viel erhofft, allerdings war er in den zwei Saisons ständig verletzt und konnte - zumindest auf dem Feld - die Erwartungen nie erfüllen (nur 13 Skorerpunkte). Immerhin nahm der Schwede aber hinter der Bande eine Rolle als Assistenztrainer ein und konnte so seine immensen Erfahrungen weitergeben. Gegenüber dem Verein liess Kanjebörk verlauten, dass er sich in Zukunft durchaus vorstellen könne, einmal ein Amt als Trainer auszuüben. Vorerst konzentriert er sich in seiner Heimat aber ohne Unihockey auf seine berufliche Karriere. «Ich und meine Lebenspartnerin Linn haben jeden Tag genossen, den wir beim UHC Uster verbringen durften. Wir fühlten uns immer sehr willkommen und bedanken uns dafür herzlichst», lässt Kanebjörk zum Abschied verlauten.

Nur noch zwei Ausländer unter Vertrag
Schliesslich gab der UHC Uster am Freitagnachmittag bekannt, dass auch Niko Juhola den Verein verlässt. Seine Zukunft dürfte bei seinem langjährigen Verein Classic Tampere liegen. Der 30-jährige Stürmer spielte insgesamt fünf Saisons in der Schweiz: Erstmals war er 2012/13 bei Uster engagiert, 2016 kehrte er in die Schweiz zu GC zurück, nur um ein Jahr später erneut an den Greifensee zu ziehen. In den folgenden drei Saisons buchte er für Uster insgesamt 94 Skorerpunkte.

Nach Juholas und Kanebjörks Abgang stehen bei Uster für die kommende Saison erst zwei Ausländer unter Vertrag. Während Verteidiger Martin Prazan von Chodov kommt, bleibt von den Bisherigen nur der 27-jährige finnische Stürmer Markus Kulmala. Ein Platz ist also noch frei und man darf gespannt sein, ob Uster nach diesen gewichtigen Abgängen nochmals auf dem Transfermarkt zuschlägt.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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