08.
2005
Valiant Sense Cup 2005
Bern Capitals schlagen den Europacupsieger
Das Turnier der Damen war mit 6 NLA-Teams und zwei ausländischen Mannschaften
hochkarätig besetzt. Die Überraschungen blieben am Samstag weitgehend aus wobei
sicher die Nichtqualifikation der „The Finnhits“ für die Viertelfinals
unerwartet kam. Die Finninnen traten allerdings nur gerade mit 8
Feldspielerinnen an und mussten so von anfang an alle Kräfte einsetzen. Dem
hohen Niveau mussten insbesondere auch die NLB-Teams Tribut zollen und so kam
es, dass sich einzig der UHC Aergera Giffers für den Sonntag zu qualifizieren
vermochte. Bis auf den Europacupsieger, Schweizer Cupsieger und Schweizer
Meister Red Ants Rychenberg Winterthur vermochten sich in den Viertelfinals alle
Favoritinnen durchzusetzen. Der haushohe Favorit und Titelverteidiger aus
Winterthur hingegen unterlag den Bern Capitals mit 3:4 und schied überraschend
frühzeitig aus. Auch das neu formierte Team von Lokalmatador Unihockey Gurmels
Sense-See musste mit einer deutlichen 0:7 Packung in den Viertelfinals gegen
Dietlikon die Segel streichen. In den Halbfinals vermochte sich zuerst
Vizemeister Dietlikon knapp gegen Aufsteiger Höfen durchzusetzen bevor das
Überraschungsteam der Viertelfinals, die Bern Capitals, deutlich an den Burgdorf
Wizards scheiterten. Das Finale bot Damen Unihockey auf hohem Niveau und das
Team des UHC Dietlikon setzte sich auf Grund der klaren Spielvorteile verdient,
wenn auch um das eine oder andere Tor zu hoch, gegen die Burgdorf Wizards durch.
Die erste Standortbestimmung der Saison 2005/06 ist abgeschlossen und wer weiss,
vielleicht endet ja auch die kommende Saison mit einer Überraschung?
NLA-Gipfeltreffen im Finale
Sportlich leider nur mittelmässig besetzt war das diesjährige Herrenturnier am
Valiant Sense Cup. Zahlreiche Teams respektive Teile davon spielten am
gleichzeitig stattfindenden Czech Open in Prag. Gleichwohl entwickelte sich
bereits am Samstag eine spannende Vorrunde wobei insbesondere der mit ehemaligen
NLA-Cracks besetzte UHC Meiersmaad Schwanden (1. Liga) zu überzeugen wusste und
sich als einziger 1. Ligist verdient für die Viertelfinals qualifizierte. Auch
das Heimteam von Unihockey Sense Tafers spielte in der Vorrunde zufrieden
stellend und qualifizierte sich für den Sonntag. Deutlich setzten sich die
beiden NLA-Vertreter von Floorball Köniz und der neuformierten Unihockey Tigers
(Langnau) in der Vorrunde durch und stiegen als grosse Favoriten in die
Finalspiele vom Sonntag. Dieser Favoritenrolle gerecht werdend setzten sich die
NLA-Teams auch in den Viertelfinals ohne Probleme durch. Die beiden
NLB-Vertreter Grünenmatt und der UHC Thun vermochten sich ebenfalls für die
Halbfinals zu qualifizieren wobei beide Teams eine ungleich härtere
Auseinandersetzung im Viertelfinals zu bestreiten hatten als die A-Ligisten. Die
Halbfinals wurden eine klare Sache für die beiden NLA-Vertreter. Ohne voll ans
Limit gehen zu müssen, setzten sich die Berner Vorstädter und die Emmentaler
problemlos durch und zogen verdient ins Finale ein. In einem feinen Finalspiel
mit dem einen oder anderen technisch versierten Kabinettstückchen vermochte sich
zuletzt das Team mit der grösseren Kraftreserve durchzusetzen. Floorball Köniz
gewann schliesslich die Finalpartie dank der filigraneren Spielweise mit 5 : 1
und setzte sich verdient durch. Man darf sich gespannt die Frage stellen, ob
diese beiden Teams in der kommenden NLA-Saison zum erweiterten Spitzenkreis der
NLA zählen werden?