09.
2010
„Von mir werden Punkte erwartet“
Nationalspieler Sam Schneiter kehr von seinem Gastspiel bei Grünenmatt in die Lerbermatt zurück. Von ihm erwarten die Könizer, dass er einen wesentlichen Teil der durch den Abgang von Daniel Calebsson verlorenen Skorerpunkte kompensieren wird. Nebst Daniel Bill und Yvan Jungo ist Schneiter der dritte Rückkehrer.
Sam Schneiter, wann hast du zuletzt in einem Team ohne Ausländer gespielt?
(lacht) Das ist schon eine Weile her. Damals bei den U21-Junioren. Aber mir ist egal, dass die meisten der anderen Team drei oder vier Söldner haben. Wir können sicher mithalten.
Wenn es um die Skorerpunkte geht, werden von dir in dieser Saison Werte wie von einem Ausländer erwartet, oder?
Ich kenne meine Aufgabe und meine Rolle, auch wenn ich kein Ausländer bin. Von mir werden Punkte erwartet, das ist klar. Aber ich will mir nicht zuviel Druck machen, sondern will einfach meinen Teil der Verantwortung tragen, ohne zu verkrampfen. Dann klappts hoffentlich auch mit der WM-Teilnahme im Dezember.
Weshalb diese Rückkehr von Grünenmatt?
Ich war zwei Jahre weg von Köniz, jetzt hat für mich die ganze Situation wieder gepasst. Ich wohne und arbeite in Bern, die kurzen Wege sagen mir zu. Malans war ein Thema, auch das Ausland - aber wie gesagt, letztlich sprach alles für Köniz. Auch wenn die Auslandspläne sicher noch nicht vom Tisch sind.
Die Rolle, Antreiber Calebsson zu ersetzen, kommt auch Daniel Bill zu.
Ja, aber wir müssen ihn dabei alle unterstützen. Dann kommt das gut mit der Playoff-Qualifikation - wie weit nach oben es reicht, wird man sehen.
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