26.
03.
2003
NLA Männer | Autor: Keller Damian

Vorschau Floorball Köniz - Rot-Weiss Chur

Bei Floorball Köniz gegen Rot-Weiss Chur kommt es zur Cupfinal-Revanche. Zum ersten Mal in dieser Saison vermochten die Bündner da zu gewinnen – können die Berner den Heimvorteil nutzen?

Floorball Köniz - nach dem Abgang von René Berliat Ende letzter Saison hatten wohl nicht wenige darauf spekuliert, dass die Berner Vorstädter einen schweren Stand haben würden dieses Jahr. Aber mit spielerischer Leichtigkeit hat man sich für die Playoffs qualifiziert. Mit Ausnahme des Tauchers bei Malans hat Köniz in der Finalrunde sogar den stärksten Eindruck aller Teams hinterlassen. Johan Östman ist es gelungen, frischen Wind in das Team zu bringen. Die Berliat-Zöglinge haben die neuen Ideen angenommen und bisher sehr erfolgreich umgesetzt.

Pergelius schiesst auf Wolf
Waren einst Teamkollegen bei Nerike IBK
Mark Wolf und Christopher Pergelius
Um Rot-Weiss war es während der Saison relativ still. Nur eine Bündner-Mannschaft hat sich für die Playoffs qualifiziert - selbstverständlich waren es die Rot-Weissen, die eben immer noch über die grösste Klasse und Routine verfügen. Aber wie sagte es Captain Reto Weber nach dem Cupfinal: "Rot-Weiss gewinnt nicht mehr einfach, weil es eben Rot-Weiss ist". Damit spricht der Routinier die Ausgeglichenheit der Liga an. Die Churer loben Köniz (Weber: "Klasse, was Bigler, Bill, Dunkel und Konsorten zeigen, auch die halbe U 19 spielt bei Köniz"), die Berner loben Rot-Weiss (Östman: "Sie waren im Cupfinal besser als wir. In den Playoffs werden sie über einen sehr viel grösseren Erfahrungsschatz verfügen") - beide scheinen die Favoritenrolle dem anderen zuschieben zu wollen. In der Qualifikation gewann Floorball Köniz zweimal souverän mit 4:1 und 6:4. In der Finalpoule endete das Duell 3:3 unentschieden, worauf Rot-Weiss den Cupfinal mit 6:5 nach Verlängerung gewann. Die Partie vom nächsten Samstag wird bereits die dritte Begegnung in Folge zwischen diesen beiden Teams sein - es sieht fast wie eine Best of Seven Serie aus.

Es wäre eine Überraschung, wenn das Duell dieser beiden ausgeglichenen Team in drei Spielen entschieden würde. Man kann sich wohl auf eine ausgeglichene, hochstehende Serie freuen. Und wenn es wieder zu Verlängerungen kommt, wird man bei Köniz wohl ein besonderes Augenmerk auf Tom Engel richten. Der Sudden Death aus dem Cupfinal schmerzt noch immer.

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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