17.
10.
2019
NLA Männer | Autor: "Berner Zeitung"

"Wettstein fehlt uns"

Thuns Trainer Hans-Roland Meyer ist nach dem ersten Saisonsieg über Ad Astra Sarnen zuversichtlich. Im Interview mit dem «Berner Oberländer» spricht der neue Headcoach, den alle nur «Housi» nennen, über den bisherigen Saisonverlauf, die Leistungen der Ausländer und fehlende Vorzeigekämpfer.

"Housi" Meyer bestreitet seine erste Saison als NLA-Headcoach. (Bild: swiss unihockey)

Hans-Roland Meyer, ihren Einstand als Headcoach beim UHC Thun hätten Sie sich wohl besser vorgestellt.
Ja, das kann man so sagen. Aber nicht zuletzt wegen der langen Verletztenliste können wir uns diesen Verlauf in den ersten Partien erklären.

Am Sonntag gelang gegen Aufsteiger Ad Astra Samen im siebten Spiel der erste Sieg. Wie gross war die Erleichterung?
Wir haben gesehen, dass wir gewinnen können. Dieses Erfolgserlebnis war für die gesamte Mannschaft wichtig.

Gegen GC und Uster lag Ihr Team bis zum letzten Drittel in Front, konnte den Vorsprung allerdings nicht bis ins Ziel retten. Warum?
Uns hat das Selbstbewusstsein gefehlt, dafür wurden wir hart bestraft. Auch am Sonntag gegen Samen haben wir einen 4:2-Vorsprung verspielt, und plötzlich waren wir 4:5 hinten. Aber diesmal gelang uns eine Reaktion.

Thun hat 62 Gegentore erhalten, das ist der schlechteste Wert der Liga. Wle erklären Sie sich das?
Wir machen noch zu viele Fehler. Unser Ziel ist es, mutig und aktiv zu agieren, da dürfen wir uns keine Ungenauigkeiten erlauben. Spitzenteams wie Wiler-Ersigen oder GC bestrafen diese postwendend mit einem Gegentor.

Dafür überzeugt der Tscheche David Simek in der Offensive, der in sieben Partien 14 Skorerpunkte gesammelt hat.
Er macht das hervorragend.

Simek erfüllt also die Erwartungen. Wie siehts bei den neuen Ausländern Jan Rehor und Jakub Mendrek aus?
Rehor gehört auf jeden Fall zu den spielerisch besseren Akteuren in der Liga und sammelt Punkte. Mendrek stösst technisch vielleicht an seine Grenzen, dafür bringt er sich im Team ein und geht als Vorzeigekämpfer voraus.

Vorzeigekämpfer, gutes Stichwort. Wer übernimmt den Lead im jungen Team?
Yannick Zimmermann und Jürg Götti tragen viel Verantwortung. Allerdings fehlt uns in dieser Saison ein richtiger Führungsspieler wie in der vergangenen Saison Jonas Wettstein, der mit seiner Erfahrung in entscheidenden Situationen dem Team half.

Anfang Saison wussten Sie selber noch nicht so recht, wo der UHC Thun steht. Wie sieht es nach sieben Partien aus?
Ich glaube, wir schlagen uns recht gut. Entgegen vielen Erwartungen wurden wir nicht von allen Teams abgeschlachtet. Hätten wir gegen GC und Uster unseren Vorsprung verteidigen können, wären wir nun bei neun Punkten, und alle würden sagen: Wow! Wir müssen dranbleiben und weiterhin hart arbeiten, dann werden wir in Zukunft vermehrt punkten.

Quelle: "Berner Oberländer", von Marco Spycher

 

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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