18.
05.
2002
NLA Männer | Autor: Keller Damian

WFC 2002: Stimmen zum Eröffnungsspiel

unihockey.ch sprach mit beiden Nationaltrainern, sowie mit dem besten Spieler der Eidgenossen - Torhüter Mark Wolf.

Verantwortlicher vom Finnischen Verband
Für sämtliche Konstruktionen, wie auch die Beleuchtung, ist die Hartvall-Arena verantwortlich, nicht der Verband. Wir entschuldigen uns für den verspäteten Spielbeginn und sind sehr froh, dass niemand zu schaden gekommen ist. Die Verzögerung entstand, weil wir einen intensiven Sicherheits-Check vorgenommen haben.

Jani Westerlund (Coach Schweiz)
Die Verspätung war kein Problem, wir hatten genügend Zeit für ein zweites Warm-Up. Es war für uns aber nicht einfach, in dieser Halle und vor so vielen Leuten (Finnen) zu spielen. Wir haben heute gegen ein starkes Finnland verloren, können an diesem Turnier aber immer noch viel erreichen. Wir hatten heute in zu vielen Situationen Angst oder zumindest zuviel Respekt vor den Finnen. In den ersten 40 Minuten hat kaum einer das gespielt, was er kann. Mit dem Ausfall von Tom Engel hat uns auch noch der Leader gefehlt, ab da wurde es noch schwieriger, einige Spieler hat das zusätzlich verunsichert. Wir hatten auch unsere Chance und hätten mindestens 2-3 Tore mehr machen müssen. Aber die Finnen haben natürlich verdient gewonnen.

Mark Wolf
Ich war schon nach wenigen Minuten warmgeschossen. Vielleicht haben wir die Verspätung doch nicht so gut weggesteckt, denn ich hatte das Gefühl, es waren nicht alle von Beginn an voll bei der Sache. Ich habe in den letzten Jahren sehr viel an solchen mentalen Sachen gearbeitet - in der Schweiz ist es wohl aber so, dass wir hier noch grosse Defizite aufweisen. Auch, was konkrete taktische Aufgaben auf dem Feld anbelangt. Wir wussten zwar fast genau, was die Finnen tun würden - konnten sie aber trotzdem nicht daran hindern. Das erste Tor zum Beispiel: Ich habe schon x-mal gesehen, wie die das machen, und wir hatten das in der Vorbereitung auch genug besprochen. Die Umsetzung auf dem Feld hat aber leider nicht geklappt - wenn man das strikte Einhalten von einzelnen Aufgaben in der Meisterschaft zu wenig übt, klappt es eben auch hier nicht so einfach. Immerhin haben wir im letzten Drittel all das hinter uns lassen und das Spiel ausgeglichen gestalten können. Das ist der ein Lichtblick und macht Mut für die weiteren Spiele.

Pasi Tilander (Coach Finnland)
Wir wussten genau, wie die Schweizer spielen würden, sie haben in den letzten 2 Jahren nichts anderes gemacht. Warum sie uns nicht mit einem anderen System überrascht haben? Ich weiss es nicht... Es ist wohl auch eine Frage der personellen Ressourcen. Hier hat Finnland gegenüber der Schweiz klare Vorteile - wir können aus einem grösseren Reservoir an talentierten Spielern schöpfen. Zudem sind die Finnen bezüglich Taktik und Technik den Schweizern schon etwas voraus. Wir fühlten uns durch die Zuschauer überhaupt nicht unter Druck gesetzt - im Gegenteil wir haben uns alle auf den Beginn dieses Turniers gefreut.

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks