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05.
2002
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2002
NLA Männer | Autor: Keller Damian
WFC 2002: Stimmen zum Viertelfinal
Auch nach der Partie gegen die Norweger stellten sich
wieder einige Schweizer den Interview-Wünschen von unihockey.ch. Neben Jani Westerlund
auch die Spieler Reto Weber und Andy Brägger.
Henning Rugsveen, Journalist (NOR) |
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| Warum spielen die Schweizer eigentlich wie Dänemark? Vor vier und und vor zwei Jahren haben sie noch offensiv gespielt, jetzt so weit zurückgezogen wie Dänemark... Ok, sie haben das so das Halbfinale erreicht - aber weiter entwickelt haben sie Offensivspiel nicht, im Gegensatz zum Beispiel zu Tschechien. | ||
Jani Westerlund |
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| Einige Leute in der Schweiz haben wohl nicht gewusst, dass ich überhaupt so laut werden kann. Aber es war nötig und auch nicht böse gemeint. Die Norweger waren so passiv, dass einige unserer Spieler ihre Aufgabe vergessen hatten. Ich musste sie daran erinnern... Mit unserem Teamarzt unterhalte ich mich regelmässig. Verschiedene Spieler haben kleine Blessuren. Auch hinter dem Einsatz von Tom Engel stand bis heute Nachmittag ein Fragezeichen. Auch wenn ihm heute noch die Spritzigkeit gefehlt hat - es war wichtig für den Halbfinal, dass er heute spielen konnte. | ||
Andy Brägger |
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| Natürlich hätte ich gerne schon zuvor mehr gespielt, aber das war wegen des Ausfalls von Tom Engel nicht möglich. Ich versuchte, auch als Ersatzspieler meine Rolle zu spielen und das Team so gut wie möglich zu unterstützen. Aber natürlich ist es mir schon lieber, wenn ich auflaufen kann. Ich fühle mich topfit und freue mich auf den Match gegen Finnland - wir müssen weniger Respekt zeigen und so aggressiv zur Sache gehen, wie die Tschechen. Dann haben wir unser Chance. Für mich ist dieses Turnier ein vorläufiger Schlusspunkt. Ich werde sicher ein Jahr pausieren, da ich die einmalige Chance erhalten habe, mein eigenes Haus zu bauen. Man wird sehen, ob ich nach diesem Jahr - mit der WM 2004 als Motivationshilfe - nochmals einsteige. | ||
Reto Weber |
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| Alle Ersatzspieler machen einen Super-Job, sie sind der 7. Mann auf dem Feld. Leider haben wir im Match gegen Lettland nichts für sie getan - wir waren die ersten zwei Drittel so schlecht, dass Jani auf ihren Einsatz verzichtet hat. Jetzt sind wir im Turnier drin und wollen allen Skeptikern zu Hause zeigen, wozu wir fähig sind. Mit meinen bisherigen Leistungen bin ich soweit zufrieden, ich denke, dass ich meine Nomination gerechtfertigt habe. Ich hatte ja keine einfache Saison - behindert von Verletzungen habe ich sicher nicht immer meine beste Leistung abrufen können und Fehler gemacht, die mir normalerweise nicht passieren. Besonders im Playoff-Halbfinal. Aber anschliessend hatte ich genügend Zeit, um mich auf die WM hin richtig vorzubereiten. WM 2004 in der Schweiz? Bis dahin will ich sicher noch weiter machen, ich mag das Spiel zu sehr, um schon ans Aufhören zu denken. Die WM im eigenen Land wäre ein schöner Schlusspunkt meiner Karriere - es sei denn, wir werden hier schon Weltmeister... Dann müsste ich mir einen vorzeitigen Abgang überlegen... | ||