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NLA Männer | Autor: Streiter Constantin

Wiedersehen und Premieren

Mit dem ersten Playoff-Viertelfinalspiel und einer Doppelrunde in den nach neuem Modus ausgetragenen Playouts beginnt am Wochenende die heisse Phase der Saison. Während Wiler und Zug auf den gleichen Gegner wie vor einem Jahr treffen, ist die Serie Thurgau gegen Köniz eine Premiere. Die Tigers und Rychenberg duellieren sich erstmals seit 2018 in den Playoffs.

Wiedersehen und Premieren Köniz und Thurgau duellierten sich schon im Januar zweimal. (Bild: Miro Stamm)

Erstmals treffen in einer Playoff-Serie Floorball Thurgau und Floorball Köniz Bern aufeinander. Der Aufsteiger von 2022 und frischgebackene Cupsieger Thurgau zieht dabei von Weinfelden nach Amriswil in eine grössere Halle um - vom Fanaufkommen her könnte diese Serie genau wie das Duell zwischen den Tigers und Rychenberg für viele vierstellige Zuschauerzahlen sorgen. Die drei Direktduelle gingen diese Saison allesamt an Thurgau, Mitte Januar verlor Köniz an einem Wochenende auswärts erst im Cup-Halbfinal und dann in der Liga. Die Berner Vorstädter zeigten im Verlauf der Qualifikation aber eine aufsteigende Formkurve und werden den Mostindern keinesfalls Spalier stehen wollen.

Von 2012 bis 2018 war das Duell Tigers gegen Rychenberg beinahe ein Dauerbrenner im Playoff-Viertelfinal, nun treffen beide Teams erstmals wieder aufeinander. Die Emmentaler, die bis zur letzten Doppelrunde gar auf den ersten Qualisieg seit 2014 hoffen konnten (Gegner damals im Viertelfinal: der achtplatzierte HCR), gewannen die beiden Direktbegegnungen dieser Saison - anders als 2024/25, als die Eulachstädter in der Liga zweimal gewannen und auf dem Weg zum Cupsieg die Tigers auswärts bezwangen. Zum Ende der Qualifikation konnten beide Teams Selbstvertrauen tanken: Rychenberg bezwang Köniz auswärts, die Tigers besiegten Qualisieger Wiler-Ersigen, beides übrigens in der Verlängerung.

Zu einer Neuauflage der letztjährigen Serien kommt es bei Wiler-GC und Zug-Uster. Der SVWE entschied sich dabei gemäss der Klassierung in der Tabelle für die Hoppers. Vor einem Jahr ging Qualisieger Zug den achtplatzierten Stadtzürchern noch aus dem Weg und wählte stattdessen... Uster. Dieses Jahr hätte der amtierende Meister auch den schlechter klassierten HCR wählen können, wollte aber erneut gegen die Zürcher Oberländer antreten, die in ihrer Vereinsgeschichte noch nie eine Playoffserie gewannen, mit 36 Punkten in der diesjährigen Qualifikation aber so gut abschnitten wie noch nie. Wiler-Ersigen hingegen scheiterte 2025 überraschend und trotz einer 3:2-Führung gegen GC. Für den Rekordmeister war es die erste Niederlage in einer Playoffserie seit 2016. Das Selbstvertrauen scheint beim SVWE gross genug zu sein, dass es nicht noch einmal zu einem derartigen Ausrutscher kommt.

Heisser Tanz im Playout
Im Kampf um den Abstieg gilt dieses Jahrs erstmals der neue Modus mit einem Direktabsteiger und einer zusätzlichen Serie zwischen der UPL und der NLB. Wer von Chur, Malans, Basel und WASA die nächsten zwei Serien verliert, muss nächste Saison in der NLB spielen - wer den Playoutfinal gewinnt, muss sich danach mit dem Verlierer des NLB-Finals messen. Dabei wird in den Playouts nicht mehr im Modus best-of-7, sondern neu nur noch best-of-5 gespielt. Innerhalb von maximal neun Tagen werden die Playout-Halbfinals entschieden sein und die zwei ersten Teams den Ligaerhalt feiern. Besonders brisant ist dabei das Derby zwischen Chur und Malans - immerhin ist so der Verbleib mindestens eines Bündner Teams in der höchsten Liga garantiert. WASA und Basel, die letztes Jahr ihren Platz in der höchsten Liga gegen die Vertreter der NLB verteidigen mussten, treffen diesmal in der ersten Runde direkt aufeinander.

 

UPL Männer, Viertelfinal 1

Samstag, 7. März
SV Wiler-Ersigen - Grasshopper Club Zürich
17:00 Uhr - Sportanlage Grossmatt, Kirchberg

Unihockey Tigers Langnau - HC Rychenberg Winterthur
19:00 Uhr - Espace-Arena, Biglen

Sonntag, 8. März
Zug United - UHC Uster
14:00 Uhr - Sporthalle Herti, Zug

Floorball Thurgau - Floorball Köniz Bern
17:00 Uhr - Sporthalle Tellenfeld, Amriswil

 

UPL Männer, Playout-Halbfinal 1

Samstag, 7. März
UHC Alligator Malans - Floorball Chur United
19:00 Uhr - Sporthalle Lust, Maienfeld

Unihockey Basel Regio - WASA St. Gallen
19:00 Uhr - Pfaffenholz, Basel

 

UPL Männer, Playout-Halbfinal 2

Sonntag, 8. März
Floorball Chur United - UHC Alligator Malans
16:00 Uhr - Sporthalle Fortuna, Chur

WASA St. Gallen - Unihockey Basel Regio
17:00 Uhr - Tal der Demut, St. Gallen

 

In der Männer UPL werden die nächsten zwei Spieltag von Samstag bis Donnerstag ausgetragen. Zwei Spiele pro Team innerhalb von drei bis sechs Tagen - eine besondere... Eine volle Ladung Unihockey
Nach der Rückkehr von Asla Veteläinen nach Finnland aufgrund familiärer und beruflicher Gründe konnte WASA St. Gallen die beiden Finnen Jarkko Aavaharju und Eemeli... WASA verpflichtet zwei Finnen
Bei Floorball Köniz Bern kommt es aufgrund einer Verletzung zu einer temporären Veränderung auf der Goalieposition. Voraussichtlich bis Ende Jahr wird das gleiche... Eder hilft bei Köniz aus
Die Tigers Langnau setzen sich in einem engen Spiel auswärts gegen Malans knapp mit 5:4 durch. Für die Bündner ist es die erste Heimniederlage, für die Emmentaler der... Tigers siegen auch in Maienfeld

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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