05.
05.
2017
NLA Männer | Autor: SV Wiler-Ersigen

Wiler-Ersigen setzt den Umbruch fort

Die Verjüngung des Kaders bei Wiler-Ersigen geht weiter. Vier bis sechs Routiniers werden sicher nicht mehr für den Meister auflaufen. Drei Verteidiger verlängern derweil ihren Vertrag.

Wiler-Ersigen setzt den Umbruch fort Zimmermann, Steffen und wohl auch Mendelin: der SVWE verliert viel Routine. (Bild: SVWE)

Unihockey-Meister Wiler-Ersigen setzt den eingeleiteten Umbruch konsequent fort. Cheftrainer Thomas Berger gibt sich und dem Team trotz errungenem Meistertitel keine Schonfrist und treibt die Verjüngung des Kaders nach seinem ersten Amtsjahr zügig voran.

Definitiv nicht mehr im Kader stehen Adrian Zimmermann (33), Philipp Fankhauser (27), Kevin Steffen (27), die alle zurücktreten und überraschenderweise auch Daniel Sebek (28). Der tschechische Natistürmer ist eines der "Opfer" des Umbruchs, mit dem Berger durch den Vorstand vor seinem Amtsantritt beauftragt wurde.  "Es ist sicher hart für Sebek, dass wir in Zukunft auf ihn verzichten, hat er doch ausgezeichnete Playoffs gespielt und brachte uns mit seinem Treffer im Superfinal ins Spiel zurück", kommentiert Berger, "aber er hat primär im dritten Block gespielt, wo er einem jungen Spieler den Platz wegnimmt." Zudem werde diese Rolle dem tschechischen Natispieler kaum gerecht.

Rechnet man auch noch Patrick Mendelin (30, wird nur noch bedingt für den SVWE auflaufen) und das Fragezeichen um Christoph Hofbauer (34, ev. Karriereende wegen Knieverletzung) dazu und vergleicht dies mit den Zuzügen von Daniel Johnsson (29), Joel Krähenbühl (32), Nicola Bischofberger (22), Andrin Hollenstein (19) sowie den drei Try-Out-Spielern aus der U21 - Philipp Affolter (19) und Tino von Pritzbuer (20) und Lukas Moser (20) - wird eines klar: Der Umbruch geht in die nächste Phase. Der SVWE wird auch in diesem Jahr nochmals deutlich jünger als schon in der Vorsaison. Berger setzt dabei offensichtlich primär auf Speed und Technik, denn auf Routine und Kampfkraft.

Spieler wie Marco Rentsch (20), Deny Känzig (21), oder Marco Schlüchter (21) dürften grössere Rollen erhalten. Ganz interessant ist die Centerposition, wo hinter Matthias Hofbauer mit Claudio Mutter (22), Simon Laubscher (19) und Dominik Alder (18, falls er die Aufnahmeprüfung an die Uni Bern besteht) extrem viel Talent, aber auch Jugend wartet.

Meister, Wittwer und Tobis Känzig verlängern

Von den bewährten Kräften haben drei Verteidiger ihre Verträge verlängert: Lukas Meister (27 Jahre) und Tobias Känzig (24) um zwei Jahre, Dave Wittwer (29) für eine Saison. Das Trio ist zusammen mit Goalie Nicolas Wolf (24) sozusagen das Bindeglied von der jungen Garde zu den Routiniers wie Matthias Hofbauer (36) oder Tatu Väänänen (34).

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