03.
2010
Wiler-Ersigen, what else?
Dass Wiler-Ersigen im Finale steht, ist keine grosse Überraschung. Der Titelverteidiger hatte sich einmal mehr optimal verstärkt und schon die Qualifikation wie erwartet dominiert. Auf den HC Rychenberg als Gegner hätten hingegen vor der Saison die Wenigsten ihr Geld gesetzt. Sogar einige Spieler haben eine Reise ans Playoff-Finale nach Schweden gebucht, obwohl dann die Finalserie noch laufen könnte.
Spielerische Klasse versus Kampfkraft
Mit der spielerischen Klasse von Wiler-Ersigen kann sich im Moment kein Team in der Schweiz messen. Selbst in der dritten Linie des Meisters finden sich Spieler, die in den meisten anderen SML-Teams zu den Starting Six gehören würden. Das dies alleine noch keine Siegesgarantie ist, zeigte der Cuphalbfinal und die engen Spiele in den Viertelfinals gegen Grünenmatt. Gerade im Viertelfinal hat das Team von Thomas Berger aber gezeigt, dass es auch auf die Zähne beissen und kämpfen kann.
Der HCR ist wie schon seit dem Beginn der Playoff in der Aussenseiterrolle. Und genau dies gefällt den Zürchern. Wenn niemand mehr an sie glaubt, erzwingen sie die Wende. Dabei ist ihr Rezept denkbar einfach. Defensiv keine Fehler machen und die wenigen Chancen nutzen. Das dies auch bei Cepek und Co. nicht immer funktioniert, zeigte die 0:7-Niederlage im vierten Viertelfinal-Spiel gegen die Zürcher Grasshoppers.
Spektakel in den Eishallen
Es wird sich zeigen, wie lange die Kräfte des HCR noch reichen. Zumindest neben dem Feld haben aber die beiden ältesten NLA-Vereine alles für eine spektakuläre Finalserie in die Wege geleitet und die Eishallen reserviert. Wäre doch schade, wenn nach vier Spielen schon alles vorbei ist.
31.03.2010 20:00 Grossmatt Kirchberg (Ticker)
03.04.2010 18:00 Deutweg, Winterthur (Ticker)
05.04.2010 15:30 Deutweg, Winterthur (Ticker)