08.
2017
Wiler mit 5. Platz in Växjö
Der sehr lehrreiche Ausflug ans bestbesetzte schwedische Vorbereitungsturnier nach Växjö endete für das NLA-Team mit einem 8:5-Erfolg über AIK Stockholm und damit Rang 5. Ein versöhnliches Ende und eine tolle Reaktion auf den anfänglichen 0:3-Rückstand und die beiden Niederlagen gegen Växjö (0:6) und Höllivken (3:7).
Mit 3 Toren und 2 Assists lieferte Neuzugang Daniel Johnsson die von ihm erwarteten Punkte ab und war der erfolgreichste SVWE-Skorer. In Abwesenheit der Topskorer Hofbauer und Mendelin konnten sich auch die Tiger-Neuzugänge Krähenbühl (1/1) und Hollenstein (2 Tore) unter die Punktesammler mischen.
Das Team fliegt nun am Montag nach Hause und hat dann noch zwei Trainings, um sich auf den ersten richtigen Ernstkampf der Saison vorzubereiten, den Supercup vom Sa. 2. September in der Saalsporthalle gegen Cupsieger GC. Dannzumal sollten auch die drei Natispieler wieder mit von der Partie sein.
Was der SVWE bessser macht als AIK und Co.
2008, anlässlich des Champions-Cup-Finals in Winterthur waren AIK Stockholm und der SVE letztmals aufeinander getroffen. Das grosse AIK um den damaligen Superstar setzte sich mit 5:2 durch. Der letzte grosse Erfolg für die Hauptstädter, mit denen es von da an nur noch bergab ging. AIK konnte die Generation der Jihdes, Nilssons oder Fischerström mangels guter Juniorenarbeit nie ersetzen und geriet in den letzten Jahren in der SSL gar in Abstiegsgefahr.
Ganz anders der SVWE, dieser konnte sich in all den Jahren national sowieso aber auch international weiter an der Spitze halten. Der Umbruch wurde viel besser orchestriert als bei den grossen schwedischen Teams, zu denen auch Pixbo und Warbergs negativ zu erwähnen sind. So hat dieser 8:5-Erfolg schon irgendwie symbolischen Charakter. Schaut man auf die Namen des aktuellen AIK, so sind da auch vereinzelte Jungtalente auszumachen, doch die meisten Spieler sind Mitte 20 oder älter. Beim SVWE blieben in dieser Partie die Routiniers Väänänen und Wittwer auf der Bank, die Naticracks Hofbauer, Bischofberger und Mendelin waren gar nicht erst angereist. So waren von den 15 Spielern in den drei Linien elf Spieler 21 jährig oder jünger! Um so bemerkenswerter dieser Erfolg gegen ein SSL-Team. Und ein klares Indiz, dass der eingeschlagene Weg weitergeführt werden soll, auch wenn es Rückschläge geben wird.