12.
2007
Zwei Niederlagen für die Nationalmannschaft
World Stars triumphieren
Bei den Frauen war die Partie zwar über weite Strecken ausgeglichen, aber die World Stars zeigten sich im Abschluss deutlich effizienter. Vor allem die finnische Linie mit Niemenmaa, Kujala und Loumaniemi sorgte für viel Spektakel. Am Ende gewannen die World Stars mit 5:2.
Bei den Männern war es eine schwedische Linie, welche die Zuschauer mit erstklassigem Unihockey begeisterte. Blomberg, Calebsson und Anderson wirbelten die Schweizer Abwerreihen Mal für Mal gehörig durcheinander und erzielten einige wunderschöne Treffer. Vereinzelt zeigten auch die Schweizer, dass sie ebenfalls über diese Klasse verfügten. Zum Beispiel beim vierten Schweizer Treffer durch Binggeli. Ansonsten enttäuschte die Schweizer Auswahl über weite Strecken. Allerdings fehlten den beiden Nationaltrainern neben den vier Schweden-Legionären verletzungsbedingt auch Zimmermann, Yungo, Aeschbacher und Scalvinoni.
Awardschwemme für Dietlikon
Ausser der Auszeichnung für die Topscorerin gingen bei den Frauen alle Auszeichnungen an Vertreter des Schweizer Meisters und Europacupsiegers UHC Dietlikon. Keine Auszeichnung hingegen ging an den Schweizer Meister der Männer. Hier teilten sich die Unihockey Tigers und Alligator Malans die vier Auszeichnungen
| Männer | Frauen | |
| Topscorer/in | Esa Jussila (Alligator Malans) | Petra Niemenmaa (Floorball Riders) |
| Torhüter/in | Roger Tönz (Alligator Malans) | Laura Tomatis (UHC Dietlikon) |
| MVP | Markus Gerber (Unihockey Tigers) | Natalie Stadelmann (UHC Dietlikon) |
| Trainer | Johan Schönbeck (Unihockey Tigers) | Marco Moser (UHC Dietlikon) |
Ungewisse Zukunft
Wie es mit dem StarGames weitergeht ist noch völlig offen. Durch die Umgestaltung des IFF-Kalenders muss ein neuer Termin gefunden werden. Unbestritten ist, dass es einen Anlass wie die StarGames braucht. Der Kontakt zwischen den Vertreter der Vereine, des Verbandes und der Sponsoren ist wichtig. Und das lokale OK hat einmal mehr mit einer perfekten Organisation bewiesen, dass Zürich als Ort für diesen Anlass gut gewählt ist. Allerdings werden vermehrt Stimmen laut, die daran zweifeln ob die Affiche Nationalmannschaft gegen World Stars sportlich Sinn macht und die Zuschauer zu begeistern vermag.