08.
10.
2011
NLA Männer | Autor: Zug United

Auch sechsten Zuger-Spiel keine Punkte

Einmal mehr muss die United in dieser noch jungen Saison als Verlierer vom Platz gehen. Vor allem im ersten Abschnitt war der Gegner aus der Ostschweiz wacher und effizienter. Die zuger Reaktion kam zu spät.

Als Capitan Fabian Schuler in der 58. Minute über seinen Anschlusstreffer zum 2:5 jubeln konnte, war dies wohl die Belohnung für ein starkes Schlussdrittel, an der sechsten Niederlage konnte es jedoch nichts mehr ändern. Dafür war die Partie in der zuger Stadthalle zu harzig angelaufen. Vor allem im Startdrittel agierte das Heimteam zu verhalten und hatte Mühe sich auf Betriebstemperatur zu bringen. Wenn auch die St. Galler das Spiel nicht nach Belieben gestalten konnten, so waren es doch immer wieder sie, welche gefährlich vor dem Tor auftauchten. Die Kolinstädter vermieden zwar mit ihrem Defensivsystem einweg Unihockey, mussten aber trotzdem insgesamt drei Tore nach Unkonzentriertheiten hinnehmen. 0:3 stand es zur ersten Sirene, bereits ein grosses Handicap.

Leistungssteigerung
Tatsächlich gelang den vereinten Zugern im restlichen Spielverlauf ein stetiger Steigerungslauf, zumindest was den Spielanteil anbelangt. Denn obwohl die Partie nun deutlich intensiver geführt wurde, fanden sie mit zwei Linien den tritt deutlich besser. Vor allem in den Zweikämpfen konnten nun vermehrt Bälle gewonnen und verteilt werden. Leider dauerte es bis nach dem 4:0 von WaSa oder bis zur 47. Minute, bis das erste Tor durch Sandro Poletti fiel. Viel zu spät um den clever verteidigenden Ostschweizer noch einmal gefährlich zu werden. Diese konnten durch das aktive Pressing des Heimteams vermehrt die offenen Räume ausnützen und diese Chancen auch bis zum Ende in zusammengerechnet sieben Tore ummünzen. 2:7 hiess das Verdikt, einmal mehr scheint die Lücke zwischen den Teams auf der Anzeigetafel grösser als auf dem Spielfeld. Fabian Schuler musste seinen Mannen nach dem Spiel Mut zureden: „Es ist eine harte Zeit, niemandem im Team macht es Spass jedes Wochenende zu verlieren. Doch wir müssen gemeinsam durch diese Phase gehen" gab er nach dem Spiel zu Protokoll.

Ausblick
Diese Aussage gewinnt umso mehr an Bedeutung, wenn man die nächsten Aufgaben für Blau-Weiss betrachtet. Bereits am Mittwochabend steht die Reise nach Köniz, dem Tabellendritten, auf dem Programm. Und bereits drei Tage später bittet in einem weiteren Auswärtsspiel mit Wiler-Ersigen ein wahrer Unihockey-Gigant zum Tanz. Es wird darum von eminenter Wichtigkeit sein die Moral hoch und die den Kopf oben halten zu können, denn die Saison ist noch lang!

Zug United : UHC Waldkirch-St.Gallen 2:7 (0:3, 0:1, 2:3)
Stadthalle - 137 Zuschauer - SR: Güpfert/Ziegler
Tore: 3. Hühler (Väänänen) 0:1. 12. Kumpulainen (Väänänen) 0:2. 18. Roman Mittelholzer (Thomas Mittelholzer) 0:3. 28. Roman Mittelholzer (Rissanen) 0:4. 47. Poletti (Pätynen) 1:4. 54. Rissanen (Roman Mittelholzer) 1:5. 58. Fabian Schuler (Pätynen) 2:5. 59. Thomas Mittelholzer (Zellweger) 2:6. 59. Chris Eschbach 2:7.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Zug United. 1mal 2 Minuten gegen Waldkirch-St. Gallen.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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