02.
2010
Bruderer mit Shutout bei zweitem Sieg
GC startete stark ins vierte Spiel und dominierte den Gegner im ersten Drittel, doch die Ausbeute blieb bei Null. Auch Winterthur brachte im ersten Abschnitt keinen Treffer zu Stande. Erst im Mittelabschnitt löste sich - zumindest auf GC-Seite - der Knoten. Und wieder war es die erste Linie, die den Bann brach. Liard Parli eröffnete nach Pass von Alexander Bodén das Skore. Nur zwei Minuten später bediente der wieselflinke Schwede Markus Sutter mit einem kongenialen Diagonalpass, der die ganze Abwehr aushebelte.
Abermals Parli, diesmal aus dem Gewühl und mit einem harten Flachschuss, erhöhte das Skore weiter. Winterthur reduzierte danach auf zwei Linien. Doch weiterhin kamen die Gäste nur selten zu Chancen gegen die sehr konzentriert spielende GC-Abwehr. Christoph Meier erhöhte drei Minuten vor Drittelsende auf 4:0.
Diesen komfortablen Vorsprung bauten die Stadtzürcher, die erneut von zahlreichen Fussball-Fans lautstark untersützt wurden, gleich nach dem zweiten Wiederbeginn aus. Alexander Bodén hämmerte den Ball im Powerplay zum fünften Mal in die Maschen. Es blieb letztlich nur noch die Frage, ob Rychenberg noch der Ehrentreffer gelingt. Es gelang dem HCR nicht, und es endete gar noch schlimmer. Sein Playoff-Topskorer Vojtech Skalik verletzte sich ohne gegnerische Einwirkung schwer. Er musste zur genaueren Untersuchung ins Spital gebracht werden. Und GC gelangen durch Nico Scalvinoni, dem sein erster Treffer im Playoff gelang, und Linard Parli in Unterzahl noch zwei weitere Tore.
Grasshopper Club Zürich - HC Rychenberg Winterthur 7:0 (0:0, 4:0, 3:0)
Hardau, Zürich. 630 Zuschauer. SR Baumgartner/Kläsi.
Tore: 24. Parli (Sutter) 1:0. 26. Sutter (Boden) 2:0. 30. Parli (Helfenstein) 3:0. 38. Meier (Hostettler) 4:0. 42. Boden (Scalvinoni) 5:0. 46. Scalvinoni (Meier) 6:0. 59. Parli (Hostettler) 7:0.
Strafen: 2mal 2 Minuten, 1mal 10 Minuten (Meier) gegen Grasshopper Club Zürich. 5mal 2 Minuten, 2mal 10 Minuten (Huber, Thomsson) gegen HC Rychenberg Winterthur