10.
2011
Chur Unihockey in Torlaune
Auf der Suche nach dem ersten Sieg in der noch jungen Saison 2011/12 wurde Chur Unihockey gestern Abend gegen Rychenberg Winterthur endlich fündig. Chur zeigte während zwei Dritteln ein attraktives, drangvolles Unihockey. Auch im Powerplay zeigten sich die Churer bei fünf Möglichkeiten und drei Treffern für einmal effizient. Chur startete mit einem druckvollen, dynamischen Angriffsunihockey in die Partie. In der Defensive agierten die Bündner sehr diszipliniert und stellten jeweils schnell in die offensive um. In der 12. Minute wurde Churs Druckphase mit dem verdienten 1:0-Trefer von Bürer belohnt.
Churer Dominanz
Die Churer gaben sich damit aber nicht zufrieden. Nur acht Sekunden später traf Cavelti erst den linken Pfosten und beim Nachschuss gleich noch den rechten Pfosten. Die Bündner Dominanz war nun immens und das Resultat wurde bis zur ersten Drittelspause kontinuierlich auf 3:0 erhöht. Bis zu diesem Zeitpunkt konnte den Churern höchstens eine mangelhafte Chancenverwertung vorgeworfen werden. Der Mittelabschnitt begann mit dem vermeintlichen Entscheidungstreffer von Markus Studer zum 4:0.
Fatale 22 Sekunden
Doch Zuschauern, welche zu diesem Zeitpunkt sich siegessicher einen Hotdog, etwas Süsses oder ein Bier am Kiosk kauften, konnte durchaus widerfahren, dass bei Rückkehr an ihren Sitzplatz Winterthur bereits auf 4:4 ausgeglichen hatte. Den Zürchern gelang es, innert rekordverdächtigen 22 Sekunden drei Tore zu erzielen. Die Churer realisierten in diesen Sekunden kaum, was mit ihnen geschah. Nach dem Ausgleichstreffer waren es die Winterthurer, welche dem Führungstreffer nahe standen und viele gefährliche Tormöglichkeiten erzeugten. Dennoch gelang es den Bündner Hauptstädtern zuerst, den fünften Treffer zu erzielen.
Schlussendlich souverän
Zum Schluss fand Chur Unihockey doch wieder auf die Siegerstrasse zurück. Erst Schneider mit seinem zweiten Powerplaytreffer, dann Cavelti alleine vor dem Tor, Helenius mit einem Dribbling erneut im Powerplay, Cavelti nach einem schönen Kombinationsspiel und wieder Helenius sorgten für viel Abwechslung beim Toreschiessen und den endgültigen, verdienten Todesstoss für die Zürcher.
Chur Unihockey - HC Rychenberg Winterthur 10:6 (3:0, 2:4, 5:2)
Gewerbeschule, Chur. - 255 Zuschauer. - SR Baumgartner/Kläsi.
Tore: 12. Bürer (Riedi) 1:0. 15. Putzi 2:0. 18. Schneider (Helenius/Ausschluss Huber) 3:0. 22. Studer (Koskelainen) 4:0. 24. Hautaniemi (Lax/Ausschluss Torri) 4:1. 29. (28:22) Skalik (Kinnunen) 4:2. 29. (28:40) Buff (Huber) 4:3. 29. (28:44) Kinnunen (Lax) 4:4. 40. Studer (Koskelainen) 5:4. 45. Schneider (Helenius/Ausschluss Hautaniemi) 6:4. 49. Cavelti (Riedi) 7:4. 52. Helenius (Cavelti/Ausschluss Gassmann) 8:4. 54. Cavelti (Riedi) 9:4. 57. (56:31) Pulfer (Dolski) 9:5. 58. (57:02) Helenius (Riedi) 10:5. 58. (57:43) Hautaniemi (Skalik) 10:6.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Chur. 5-mal 2 Minuten gegen Winterthur.
Chur Unihockey: Furrer; Kamaj, Kivilehto; Schneider, Bürer; Darms, Bernieck; Helenius, Studer, Koskelainen; Riedi, Putzi, Cavelti; Torri, Fauser, Engel.
Rychenberg Winterthur: Pascal Meier; Lax, Pulfer; Kast, Huber; Näf; Kinnunen, Skalik, Hautaniemi; Buff, Gassmann, Dolski.
Bemerkungen: Chur Unihockey ohne Lukas Meuli (verletzt). 11. Pfostenschuss Helenius. 12. Pfostenschuss Cavelti. 28. Pfostenschuss Buff. 36. Pascal Meier hält Penalty gegen Helenius.
Best Player: Cavelti, Lax.