27.
09.
2002
NLA Männer | Autor: Torpedo Chur

Herren NLA: Nach dem Kantersieg die Kanterniederlage

Torpedo scheint einfach nicht aus dem Trott herauszukommen - auf einen fulminanten Sieg folgt eine katastrophale Niederlage. Dies zeigte das Churer Derby vom Freitag einmal mehr auf.

Die Torps starteten sehr stark und konnten bereits in der 3. Minute nicht unverdient in Führung gehen. Auch in der Folge liess sich das Spiel der Torps sehen. Obwohl man dem Gegner viel Platz und Ballkontrolle liess, tauchte dieser kaum gefährlich vor Torhüter Müdespacher auf. Doch nach dem Ausgleich der Rot-Weissen Mitte des Drittels schien das Kartenhaus zusammenzubrechen. Den Rest des Startdrittels bestimmte der Rekordmeister nach Belieben, von Torpedo war Wenig bis gar Nichts zu sehen.
Nach der Umstellung auf 2 komplette Blöcke konnte man sich aber im 2. Drittel auffangen. Mehr noch, nun spielten die Gäste sehr stark und kamen absolut verdient bis auf 3:4 heran. Doch Rot-Weiss schaffte es, die Aufgrund der Freude währenden Unaufmerksamkeit der Torps postwendend zum 5:3 auszunutzen. Obwohl Torpedo weiterhin bemüht war und nach wie vor etwas mehr vom Spiel hatte, konnte Rot-Weiss noch vor der Pause den erneuten 3-Tore-Vorsprung herstellen.
Auch im letzten Drittel versuchten die Torps erneut, das Resultat etwas zu verschönern. Aber zu mehr als einigen guten Abschlüssen und reichte es nicht. Auf der Gegenseite wollte sich auch Rot-Weiss kein Bein mehr ausreissen und kam trotz allem zu 3 eher zufälligen Toren.
Alles in allem eine bittere Pille, welche die Torps schlucken mussten. Aber das Resultat, das vielleicht etwas zu hoch ausgefallen ist, geht in Ordnung. Denn wenn man Rot-Weiss schlagen will, selbst wenn deren Selbstvertrauen angeschlagen war, muss man mehr als nur ein Drittel gut spielen. Und das schien an diesem Freitag-Abend einfach nicht möglich zu sein.


Rot-Weiss Chur - Torpedo Chur 9:4 (4:1, 2:2, 3:1)
GBC Chur - 800 Zuschauer
SR: Schoch / Estermann
Rot-Weiss Chur: Wolf; Battaglia, Weber; Gerber, Rohner; Engel, Alder, Russi; Cadisch, Weingart, Schälli; Arvidsson, Kern, Santoro
Torpedo Chur: Müdespacher; Kamaj, Taisch; Felix, Jud; Schenk; Telli, Giovanoli, Bachmann; Lundberg, Sauter, Terlizzi; Alt, Reinhard; Hunger, Zopf
Tore: 3. Giovanoli (Bachmann) 0:1, 11. Gerber (Arvidsson) 1:1, 17. Arvidsson (Rohner) 2:1, 19. Engel (Alder) 3:1, 19. Santoro 4:1, 26. Kamaj (Giovanoli) 4:2, 31. Lundberg (Jud) 4:3, 31. Rohner (Weingart) 5:3, 34. Schälli (Cadisch) 6:3, 42. Battaglia (Weber) 7:3, 58. (57.37) Battaglia (Arvidsson/Ausschluss Taisch) 8:3, 58. (57.41) Arvidsson (Kern) 9:3, 60. Giovanoli 9:4
Strafen: Rot-Weiss Chur: 1x2', Torpedo Chur: 3x2'
Bemerkungen: Torpedo ohne Simon Capaul (verletzt), Roman Capaul, Jenni, Rauch (alle RS);  Rot-Weiss Chur ohne M. Kaltenbrunner (Ausland), M. Krieg und Conradin Luzi (beide verletzt) sowie Ralph Caluori (Prüfungen); Cadisch verschiesst Penalty (48.)
Best Players: Gerber (Rot-Weiss), Bachmann (Torpedo)
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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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