12.
02.
2011
NLA Männer | Autor: Unihockey Tigers Langnau

Mit viel Kampf zu den angestrebten Punkten

Es war ein hartes Stück Arbeit, welches die Tigers für die Sicherung des Heimrechts in den Playoff-Viertelfinals leisten mussten. So konnten sich die Emmentaler erst im letzten Drittel deutlich durchsetzen. WaSa versuchte, die dringend notwendigen Punkte mit viel Engagement zu erkämpfen, scheiterte aber letztendlich an seiner eigenen Ineffizienz und an der besseren Chancenauswertung der Tigers.

WaSa warf ab der ersten Sekunde mit zwei Linien alle Kraft nach vorne, versuchte mit hohem Tempo die Tigers unter Druck zu setzen. Schon in der zweiten Minute kam es vor Jürg Siegenthaler zu einer heissen Szene. Rybka konnte nur mit einem hohen Stock den Ball aus der Gefahrenzone befördern. Den fälligen Penalty verschoss der St. Galler Zehr aber kläglich, oder man könnte auch sagen: Siegenthaler blieb souverän und ruhig. Im darauf folgenden Powerplay machten es die Ostschweizer dann eindeutig besser. Nach wenigen Sekunden zappelte der Ball zum ersten Mal im Tigers-Netz. Der Ausgleich der Tigers sechs Minuten später - eine Augenweide. Über mehrere Stationen zirkulierte der Ball und Mühlethaler konnte schlussendlich zum verdienten 1:1 ausgleichen. Die Führung der Tigers - nach wiederum sechs Minuten - durch Stucki währte nur knapp eineinhalb Minuten. Nach einem Foul der Kategorie „unnötig" gelang es den Ostschweizern auch bei ihrem zweiten Powerplay nach wenigen Sekunden erfolgreich zu skoren.

Im zweiten Abschnitt konnten die Tigers dann zu Beginn Akzente setzen. Die zwei Tore durch einen Weitschuss von Markus Gerber und einen, durch Louhelainen technisch brillant vorbereiteten, Treffer von Rybka führten zum verdienten Zweitore-Vorsprung für die Emmentaler, die nun das Spiel zunehmend dominierten. Bei WaSa, welche teilweise ungestüm und auch mit einer gewissen Hektik angriffen, dominierte die Ungenauigkeit und somit auch die Ineffizienz. Einzig ihr Powerplay, das war erfolgreich. Beim vierten Ausschluss eines Tigers gelang ihnen in der 38. Spielminute bereits der dritte Treffer in Überzahl.

Auch zu Beginn der letzten zwanzig Spielminuten rannten die Ostschweizer vehement und teilweise auch ungestüm an. Die Wichtigkeit dieses Spiels für WaSa war unübersehbar. Punkte mussten her und dies mit jeglicher Konsequenz. Doch es war etwas mehr als zehn Minuten vor Spielende wiederum Mühlethaler, welcher - beim ersten Powerplay für die Tigers - für den fünften Treffer verantwortlich zeichnete. Wenige Minuten später stoppte Birrer den auf ihn solo anstürmenden Stucki mit einer hervorragenden Parade. Mit dem Mut der Verzweiflung griffen die Ostschweizer immer wieder an und drängten mit Vehemenz aber auch zu hektisch auf den Anschlusstreffer. Eine weitere Strafe war die Folge und danach auch die Entscheidung durch Burkhalter. Die zwei weiteren Treffer in der Schlussminute waren Zugabe, eine davon, das letzte Tor des Abends, war dann noch ein Kabinettstücklein von Simon Stucki. Den beinahe von der Hallendecke heruntertropfenden Ball verwertete er mit einem direkten Abschluss in Birrers Kasten.

Unihockey Tigers - Waldkirch-St. Gallen 8:3 (2:2, 2:1, 4:0)
Espace Arena, Biglen. - 390 Zuschauer. - SR: Kläsi/Baumgartner.
Tore: 2. Wick (Zehr) 0:1, 8. Mühlethaler (Rahkonen) 1:1, 14. Stucki (Mühlethaler) 2:1, 15. Kakkola (Wick) 2:2, 23. Gerber M. (Mühlethaler) 3:2, 24. Rybka (Louhelainen) 4:2, 38. Dominioni (Zehr) 4:3, 49. Mühlethaler (Stucik) 5:3, 58. Burkhalter (Rybka) 6:3, 60. (59:40). Lüthi (Gerber M-O.) 7:3, 60. (59:47) Stucki (Mühlethaler) 8:3.
Strafen: Tigers 4mal 2 Minuten, WaSa 2mal 2 Minuten.
Unihockey Tigers: Siegenthaler J.; Gerber M., Suter, Rahkonen, Stucki, Mühlethaler; Held, Dysli, Kropf, Rybka, Louhelainen; Rindlisbacher, Langenegger, , Burkhalter, Lüthi, Gerber M-O.; Buser, Liechti, Siegenthaler S. Zöhrer.
Waldkirch-St. Gallen: Birrer, Schweizer, Zehr, Eriksen, Mathis, Dominioni; Gerber, Mittelholzer Th., Jucker, Wick, Eschbach, Bischof, Brunner, Haag, Kakkola, Anderegg, Hess, Mittelholzer R., Kläger, Jud.
Bemerkungen: Tigers ohne Oilinki (verletzt, Saisonende) und ohne Ph. Gerber (Fingerverletzung). Zehr verschiesst Penalty (1:36), 10. Pfostenschuss Burkhalter, 23. Pfostenschuss Mühlethaler, 29. Pfostenschuss Gerber M., 44. Pfostenschuss Held. 58. Time-Out WaSa.

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7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
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10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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