13.
03.
2011
NLA Männer | Autor: Zug United

Noch keine entscheidenden Vorteile

Am Samstag musste Zug zuhause nach einem verkorksten Spiel und der 3:4 Niederlage eine bittere Pille schlucken. Doch nur einen Tag später war die Chance für Wiedergutmachung bereits da.

Der Start in Rotkreuz war verhalten, Zug zog sich weit in seine eigne Zone zurück und beschränkte sich auf das Verteidigen der eignen Gefahrenzone. Wenn die Bälle in den heimischen Reihen zirkulierten zogen sie selten Abschlüsse nach sich, zwingend waren diese auf keinen Fall. Als in der sechsten Minute nach einem durcheinander vor dem Tor ein Verteidiger unglücklich ins eigene Tor ablenkte, führten die Märchler mit 0:1. Danach wurde die Partie kontinuierlich besser. Der Ausgleich zur Drittelsmitte hatte lange bestand und entsprach auch etwa den Spielverhältnissen auf dem Platz. Kurz vor der Pause hatte die Hintermannschaft noch einen schwachen Moment und musste prompt das 1:2 hinnehmen. Danach war Pause.

Nach dem Pausentee konnte man eine Reaktion auf dem Feld feststellen. Der United gelangen mehr Aktionen, die Torszenen auf der Schwyzer Seite fingen sich an zu mehren. Als dann noch vor Spielhälfte eine Rot-Schwarzer in die Kühlbox geschickt wurde, nutzte das Heimteam die offerierte Chance zum erneuten Ausgleich aus. Und es kam noch besser: Nicht einmal zwei Minuten später schoss Routinier Pätynen zur erstmaligen Führung ein. Danach rollten die Angriffswellen mit Regelmässigkeit auf das gegnerische Tor, Zug verpasste es aber mit weiteren Toren die Entscheidung herbeizuführen.

„Willkommen in der Hölle"
Im letzten Drittel schienen die Blau-Weissen den ganzen Schwung in der Garderobe vergessen zu haben. Bereits nach etwas über fünf Minuten war die Führung in einen Rückstand verwandelt. Diesem rannten die United für den Rest der Partie vergeblich nach. Auch mehrere hochkarätige Chancen konnten an der 3:4 Niederlage nichts mehr ändern.
Damit hatten die Teufel bereits am Sonntagabend in Altendorf die Chance der Serie mit dem 2:0 ihren Stempel aufzudrücken. Unterstützt von zahlreichen lautstarken Anhängern zwangen sie dem Spiel ein horrendes Tempo auf. Auf der anderen Seite schien aber auch Zug einen besseren Tag erwischt zu haben und konnte seinerseits Akzente setzen. Trotzdem ware es wieder March-Höfe Altendorf, welches das Skore eröffnete. Und nach einem blöden Fehler in der Defensive stand es zum ersten Pausengong 2:0 für das Heimteam. Danach schien das Feuer in der Hölle jedoch etwas ausgebrannt zu sein, nur knapp eine Minute nach dem Wiederanpfiff fiel bereits der erste Anschlusstreffer. Zug, nun mit deutlichem Oberwasser liess nicht locker und konnte dank eines Doppelschlages sogar die Führung an sich reissen. Dies beantworteten wiederum die Red Devils mit dem zwischenzeitlichen Ausgleich. 3:3 war zugleich der Stand vor den letzten zwanzig Unihockeyminuten von diesem Wochenende.

Furioses Schlussfeuerwerk
Auch diesmal kam das Auswärtsteam frischer aus der Garderobe. Diesmal dauerte es sogar nur 25 Sekunden bis Zug das erste Tor bejubeln konnte. Und von da an liessen die Kolinstädter nichts mehr anbrennen. Mit defensiver Abgeklärtheit erarbeiteten sie sich auch in der Offensive Tor um Tor bis zum 3:7 Schlusstand. Somit ist auch die Serie mit 1:1 wieder ausgeglichen und wieder völlig offen für das kommende Wochenende. Auch Verteidiger Daniel Schuler war zufrieden mit der sonntäglichen Leistung seines Teams: „Heute haben wir dank unserer Ausgeglichenheit gewonnen, selten haben wir so konstant mit drei Linien agieren können diese Saison." Und damit ist der Fokus auch schon wieder auf die nächste, entscheidende Trainingswoche gelegt.

Zug Untied - RD March-Höfe Altendorf 3:4 (1:2, 2:0, 0:2)
Dorfmatt Rotkreuz. - 215 Zuschauer. - SR: Peter/Hürzeler.
Tore: 6. Eigentor 0:1.9. Pätynen (Keltanen) 1:1. 18. Fleischmann 1:2. 29. Keltanen (Pulver/Auschluss Molinari) 2:2. 31. Pätynen (Sidler) 3:2. 42. S. Jud (Rüttimann) 3:3. 46. Züger (Buser) 3:4.
Strafen: 2-mal 2 Minuten gegen Zug, 6-mal 2 Minuten gegen March.
Zug Untied: Pulfer, D.Schuler, Müller, Kozusnik, Trinkler, Bützer, Keltanen, Sidler, F. Schuler, Grüter, Schwerzmann, Oderbolz, Ulli, Pätynen.
RD March-Höfe Altendorf: Mäder, Philippe Fleischmann, Züger, Küttel, Schellenberg, Burlet, Lacher, Christoph Fleischmann, von Wartburg, Stefan Jud, Säuberli, Molinari, Schwyter, Stüssi, Florin Fagagnini, Hess, Buser, Rüttimann, Schirme.

RD March-Höfe Altendorf - Zug United 3:7 (2:0, 1:2, 0:4)
MZH Altendorf. - 280 Zuschauer. - SR: Scherrer/Zähnler.
Tore: 14. von Wartburg (Jud) 1:0. 18. Stüssi (Hess) 2:0. 22. Trinkler (Poletti) 2:1. 26. Müller 2:2. 27. Sidler 2:3. 30. von Wartburg (Hess) 3:3. 41. Schuler (Gerig) 3:4. 42. Poletti 3:5. 46. Pätynen (Pulver) 3:6. 55. Trinkler (Suter) 3:7.
Strafen: 2-mal 2 Min gegen March, 3-mal 2 Minuten gegen Zug.
RD March-Höfe Altendorf: Mäder, Philippe Fleischmann, Züger, Küttel, Schellenberg, Burlet, Lacher, Christoph Fleischmann, von Wartburg, Stefan Jud, Säuberli, Molinari, Schwyter, Stüssi, Florin Fagagnini, Hess, Buser, Rüttimann, Schirmer.
Zug United: Suter, Uebelhart, Kreienbühl, Pulver, Schuler, Müller Kozusnik, Trinkler, Gerig, Bützer, Keltanen, Sidler Schuler, Poletti, Grüter, Schwerzmann, Oberbolz, Ulli, Wyttenbach, Pätynen.

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2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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