16.
09.
2019
NLA Männer | Autor: Ad Astra Sarnen

Sarnen bekommt Limiten aufgezeigt

Die NLA-Unihockey-Premiere von Ad Astra Sarnen endet in einer Enttäuschung. Der UHC Uster ist in allen Belangen überlegen und siegt hoch 9:0.

Der Rahmen für das erste NLA-Spiel in der Vereinsgeschichte von Ad Astra Sarnen war NLA-tauglich. 533 Zuschauer fanden sich in der Halle ein, um die Obwaldner zum Saisonauftakt zu unterstützen. Die leisen Hoffnungen auf eine Überraschung wichen aber bald der Erkenntnis, dass in der höchsten Schweizer Unihockey-Liga ein anderer Wind weht als in der NLB. Der UHC Uster - ein Team, das im Mittelfeld der Tabelle anzusiedeln ist - zeigte Aufsteiger Ad Astra die Limiten gnadenlos auf und gewann gleich mit 9:0.

«Das war totales Neuland für uns. Wir haben uns bestmöglich vorbereitet, aber nun klar gesehen, an was es noch fehlt», sagte Ad-Astra-Verteidiger Valerio Läubli. Uster agierte präziser, schneller, abgeklärter und vor allem kaltblütiger. In den Startminuten boten die Obwaldner den Gästen noch Paroli. Die Ustermer kontrollierten zwar das Spielgeschehen, doch auch Ad Astra war dem 1:0 einige Male nahe. «Wir haben in den ersten zehn Minuten gut mitgehalten und sind zu ein paar guten Chancen gekommen», erkannte Valerio Läubli richtig. Doch ein Torerfolg war Sarnen nicht vergönnt - bis zur Schlusssirene nicht. «Wir hatten in der Vorbereitung bereits Mühe mit dem Toreschiessen», so Läubli weiter. Im Abschluss muss sich das Team von Eetu Vehanen noch stark verbessern, wenn es in der NLA bestehen möchte.

Sarner Kampfgeist nicht belohnt
Die Offensive von Ad Astra musste zum Saisonauftakt aber auch ohne zwei Teamstützen auskommen. Mit dem finnischen Neuzuzug Kaapo Savinainen und Captain Roman Schöni fehlten zwei Spieler, denen das Toreschiessen im Blut liegt. Beim schmalen Sarner Kader sind dies Ausfälle, die nicht einfach verkraftet werden können. Ganz nach der Vereinsphilosophie erhielten so junge Spieler die Chance, NLA-Luft zu schnuppern. Ein Trio mit Jahrgang 2001 kam während den gesamten 60 Minuten zum Einsatz. Ihnen erging es wie den arrivierten Teamkollegen: Uster zeigte ihnen schonungslos die Grenzen auf. Trotzdem liessen die Obwaldner nie den Kampfgeist vermissen. «Das Resultat ist brutal, doch kämpferisch können wir uns nichts vorwerfen», zog Valerio Läubli Bilanz. Die Belohnung in Form des Ehrentreffers gelang trotzdem nicht.

Kulmalas späte Rache
Dafür leitete ein alter Bekannter die Sarner Kanterniederlage ein. Der Finne Markus Kulmala traf in der 14. Minute zum 0:1 und schoss zudem zwei weitere Tore. Kulmala spielte in der vergangenen Saison bei den Kloten-Dietlikon Jets, die von Ad Astra in den Auf-/Abstiegsspielen in die NLB verbannt wurden. Nach dem Wechsel zu Uster nahm Kulmala nun späte Rache für den Abstieg. Doch dies dürfte bei Ad Astra Sarnen niemanden gekümmert haben. Für die Obwaldner geht es in den kommenden Spielen darum, sich an das Tempo in der NLA zu gewöhnen und erste Erfolgserlebnisse in Form von Toren zu feiern. Einfacher werden die Aufgaben allerdings nicht: Es folgen die Partien gegen Malans, Vizemeister GC und Meister Wiler-Ersigen, die allesamt stärker einzuschätzen sind als der UHC Uster.


 

Ad Astra Sarnen - UHC Uster 0:9 (0:3, 0:2, 0:4)
Dreifachhalle, Sarnen. 533 Zuschauer. SR Büschlen/Brunner.
Tore: 14. Kulmala (Kanebjörk) 0:1. 18. Heierli (Schubiger) 0:2. 19. Juhola (Bolliger) 0:3. 34. Kulmala (Suter/Ausschluss Liikanen) 0:4. 39:25 Juhola (Bolliger) 0:5. 46. Kanebjörk (Kulmala) 0:6. 48. Suter (Urner) 0:7. 56. Schubiger (Heierli) 0:8. 57. Kulmala (Urner) 0:9.
Strafen: 5mal 2 Minuten plus 1mal 10 Minuten (C. von Wyl) gegen Sarnen. 2mal 2 Minuten gegen Uster.
Sarnen: Amrein; Höltschi, Markström; Läubli, Kunelius; Kramelhofer, Berchtold; Eberhardt, M. Schöni, C. von Wyl; B. von Wyl, Boschung, Liikanen; Dubacher, J. von Wyl, Durot; Furrer.
Uster: Feiner; Hurni, Gallati, Steiger, Bolliger, Wüst, Ledergerber, Klauenbösch, Heierli; Kanebjörk, Stäubli, Kellermüller, Schubiger, Berweger, Büsser, Urner, Beerli, Suter, Zimmermann, Juhola, Kulmala.
Bemerkungen: Sarnen ohne Bucheli und Muff (beide Ersatz), Bitterli und Gnos (beide überzählig), Britschgi und R. Schöni (beide abwesend) sowie Savinainen (verletzt). 32. Amrein hält Penalty von Juhola. 48. Timeout Sarnen. Durot (Sarnen) und Juhola (Uster) als beste Spieler ihrer Teams ausgezeichnet.

 

 

 

Zug United reagiert auf die aktuelle Torhütersituation und verstärkt sein Team mit einem erfahrenen Rückkehrer: Der 33-jährige Christoph Reich kehrt nach seinem Rücktritt... Zug reaktiviert Goalie Christoph Reich
In der Männer UPL werden die nächsten zwei Spieltag von Samstag bis Donnerstag ausgetragen. Zwei Spiele pro Team innerhalb von drei bis sechs Tagen - eine besondere... Eine volle Ladung Unihockey
Nach der Rückkehr von Asla Veteläinen nach Finnland aufgrund familiärer und beruflicher Gründe konnte WASA St. Gallen die beiden Finnen Jarkko Aavaharju und Eemeli... WASA verpflichtet zwei Finnen
Bei Floorball Köniz Bern kommt es aufgrund einer Verletzung zu einer temporären Veränderung auf der Goalieposition. Voraussichtlich bis Ende Jahr wird das gleiche... Eder hilft bei Köniz aus

Community Updates

Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

Quicklinks