16.
11.
2014
NLA Männer | Autor: UHC Thun

Thun verliert das Berner Derby

Der UHC Thun verliert das Berner Derby der 10. Meisterschaft-Runde in der MUR-Halle gegen Floorball Köniz klar mit 4:9.

Thun verliert das Berner Derby Who is who: Manuel Maurer (links) gab sein Comeback bei Köniz (Bild Adrian Rieben)

Das erste Drittel hatte kaum begonnen, da waren die Berner Oberländer bereits in Rückstand. Kurz nach dem Anspiel bediente Luca Graf den völlig allein stehenden Emanuel Antener und dieser netzte nach 14 Sekunden zur 1:0-Führung für den Leader aus Köniz ein. In der neunte Minute konnte Nationalspieler Antener bereits sein zweites Tor bejubeln, als er in der Rückwärtsbewegung einen Ball gewann, den Konter einleitete und denselben auch erfolgreich zur 2:0 Führung abschloss. Danach durfte Thun zweimal in numerischer Überzahl agieren und die zweite Strafe nutzte Oliver Stulz in der 16. Minute zum 1:2-Anschlusstreffer. Das Startdrittel war, entgegen unterschiedlicher Voraussetzungen – Köniz hatte vor diesem Spiel bereits doppelt so viele Punkte wie Thun – ausgeglichen. Die Aufsteiger aus Thun hatten trotz des Rückstandes sogar mehr Abschlüsse auf das Tor als die Könizer.

Das zweite Drittel war sieben Minuten alt, als Thun den Faden im Spiel verlor. Köniz nutzte dies gekonnt aus und zeigte warum sie die oberste Liga anführen. Dank zwei Treffern zogen die Berner Vorstädter bis zur 30. Minute auf 4:1 davon. Kurz vor dem Ende des Mitteldrittels war es erneut ein Doppelschlag, der den Könizern zur komfortablen 6:1-Führung nach 40 Minuten verhalf. Das Drittel war eine Unihockey-Lehrstunde für Thun und endete mit dem klaren Verdikt von 4:0, was dem Spielverlauf entsprach.

Das letzte Drittel begann erneut mit zwei Toren für Köniz, ehe die Thuner sich ab der 50. Minute gegen eine drohende Kanterniederlage aufbäumen konnten. Dank dem Zwischenspurt konnte das grandiose Publikum drei Thuner Treffer nacheinander bejubeln, was den Zwischenstand von 4:8 ergab. Es blieb abermals Köniz vergönnt, den letzten Treffer der Partie zu erzielen und somit endete das Spiel mit dem Schluss-Resultat von 9:4 für Floorball Köniz.

Floorball Köniz war an diesem Abend (nicht nur auf dem Papier) die klar bessere Mannschaft und verdiente sich mit einer konzentrierten Leistung in Thun die drei Punkte. Die Thuner haben nun eine Woche Zeit, um sich auf die Doppelrunde Meisterschaft/Cup in der MUR-Halle gegen zwei Top Teams vorzubereiten. Am Freitag ist der amtierende Schweizer Meister Wiler-Ersigen zum letzten Vorrunden-Spiel der NLA Saison zu Gast. Am Sonntag lädt Thun bereits zum zweiten Mal in diesem Jahr die Alligatoren aus Malans zum Tanz auf dem Thuner Parkett ein, diesmal im Cup-Viertelfinal.


UHC Thun – Floorball Köniz 4:9 (1:2, 0:4, 3:3)
MUR-Halle, Thun. – 486 Zuschauer. – SR Baumgartner/Kläsi
Tore: 1. Antener (Graf) 0:1. 9. Antener (Schneiter) 0:2. 17. Stulz (Wettstein) 1:2. 27. Dumauthioz 1:3. 29. N. Wälti (Graf) 1:4. 39. Pillichody (Righini) 1:5. 40. Schneiter (Antener) 1:6. 41. Berweger (Dumauthioz) 1:7. 47. Maurer (Dumauthioz) 1:8. 54. Fröhlich (Winkler) 2:8. 55. Saurer (R. Stauffer) 3:8. 58. Wettstein (Rothen) 4:8. 58. Berweger (Dumauthioz) 4:9
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen UHC Thun. 3mal 2 Minuten gegen Floorball Köniz
UHC Thun: T. Fankhauser; M. Fankhauser, Graf; Stulz, Stoll; R. Stauffer, Saurer; Wettstein, Akermann, Obi; Taurama, Thomas, Frey; Winkler, Witschi, Fröhlich; Amstutz, Kramer, Rothen
Floorball-Köniz: Körner; Graf, Christian Ledergerber; Kaspar Schmocker, Müller; Righini, Castrischer; Nino Wälti, Schneiter, Antener; Dumauthioz, Berweger, Streit; Oliver Schmocker, Jonas Ledergerber, Pillichody; Dario Wälti, Kuchen, Maurer
Bemerkungen: UHC Thun ohne Burger, Götti, Zaugg (alle überzählig), S. Stauffer (verletzt) – Nino Wälti (Floorball Köniz) und Ryan Winkler (UHC Thun) als beste Spieler ausgezeichnet

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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