21.
11.
2010
NLA Männer | Autor: SV Wiler-Ersigen

Weder die Grippe noch Lok kann Wiler stoppen

Wiler-Ersigen feiert mit dem 8:2 gegen Lok Reinach den dritten Heimsieg innert fünf Tagen – dabei überzeugen die jungen Wilden, ein weiteres Mal in dieser Saison.

Das Bild stand fürs ganze Spiel Wiler-Ersigen gegen Lok Reinach: Während die Wiler-Spieler bereit waren fürs zweite Drittel, weilte ein Teil der Aargauer noch in der Garderobe. Die Schiedsrichter pfiffen genauso wie die Zuschauer. Und als es endlich losging, fielen gleich reihenweise Tore, nachdem das erste Drittel noch torlos geendet hatte. Adrian Zimmermann schoss Wiler in Führung und löste damit die Blockade.

Verwundert rieben sich die Zuschauer die Augen über den Torschützen des 2:0: Matthias Hofbauer - er sass geschwächt von der Magendarm-Grippe auf der Bank - zog die Trainerjacke bei Überzahl aus, berührte den Ball einmal und brachte ihn gleich im Tor unter. Das zeigt die Klasse des Spielmachers. Danach zog er sich die Jacke wieder über und schaute für den Rest des Spiels mit Ausnahme des Powerplays zu. Die Magendarm-Grippe hatte im Verlauf der Woche nicht nur ihm Kräfte geraubt, sondern 17 weiteren Spielern. Dazu kam das happige Programm mit drei Heimspielen in einer Woche, zuletzt mit dem feinen Cupsieg gegen die Tigers Langnau. Doch nicht die Wiler-Spieler wirkten ausgelaugt, sondern die Aargauer.

Meister traf gleich doppelt
Zwar hatte die Magendarmgrippe am Dienstag auch Lukas Meister niedergerafft, doch der Youngster glänzte tags darauf mit seinem ersten NLA-Tor gegen Grünenmatt, gestern doppelte er gegen Lok mit zwei weiteren Treffern nach. „Vielleicht hat uns die Grippe sogar gut getan", sagt er lachend. „Denn so sind wir als Team noch näher zusammengerückt." Die Freude über seine NLA-Tore stand Meister ins Gesicht geschrieben. „Jetzt sollen noch ein paar mehr dazu kommen."

Je länger das Spiel dauerte, desto dominanter trat Wiler auf. Das Mauern im ersten Drittel schien den Gast müde gemacht zu haben. Wiler zog im zweiten Drittel auf 5:0 davon. Doch diesmal kamen die Reinacher energischer aus der Garderobe: Gustafsson traf zum ersten Mal für Lok. Es blieb indes nur ein Ausrufezeichen. Nun schossen Wilers Talente wie Meister, Matthias Gloor und Philipp Fankhauser die Tore. Da half Loks Aufbäumen in den letzten Minuten des Spiels nichts mehr. Mit 8:2 besiegte Wiler den Aussenseiter standesgemäss.

Wiler Ersigen - Lok Reinach 8:2 (0:0,5:0,3:2)
Zuchwil, Sportzentrum. - 385 Zuschauer. - SR Güpfert/Ziegler.
Tore: 21. Zimmermann (Zürcher) 1:0. 27. M. Hofbauer (Zürcher) 2:0. 32. Schneeberger (Schmocker) 3:0. 34. Fankhauser (M. Garnier) 4:0. 39. Meister (Bichsel ) 5:0. 41. Gustafsson 5:1. 46. Meister (Krähenbühl) 6:1. 47. Gloor (Fankhauser) 7:1. 51. Hühler (Gustafsson) 7:2. 57. Fankhauser (Steffen) 8:2.
Strafen: je 2-mal 2 Minuten.
Wiler-Ersigen: Haab; Schneeberger, Schmocker; Bichsel, Hirschi; Bieber, M. Garnier; Wittwer, Zimmermann, Zürcher; C. Hofbauer, Meister, Krähenbühl; Gloor, Fankhauser, Steffen; M. Hofbauer; Flury.
Lok Reinach: Wittwer; Hug, Näf; Hühler, Wittwer; Dätwyler, De Icco, Gustafsson; Hediger, M. Merki, P. Merki; Byland.
Bemerkungen: 25. Haab pariert Penalty von P. Merki. 48. Lattenschuss Zürcher. 51. Pfostenschuss Wittwer. Wiler ohne die verletzten Thorsell, Quist und Mendelin sowie Mutti (krank). Flury und M. Hofbauer nur im Powerplay eingesetzt.

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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