09.
2021
Absenzen und Corona-Alarm
Die Nationalspielerinnen Corin Rüttimann und Nadia Reinahrd werden am Wochenende nicht an den Länderspielen in Bern für die Schweiz auflaufen. Ebenfalls nicht mit dabei sein wird Julia Suter, die vor wenigen Tagen ihren Rückzug bei Endre verkündete. Derweil sieht sich die U19-Nati mit einem Corona-Alarm konfrontiert.
Mit Ach und Krach hat sich die Schweizer U19-Nati an der WM in Uppsala dank einem Last-Minute-Treffer von Selma Bergmann ein Unentschieden gegen Deutschland erkämpft. Der eine Punkt reicht für den Gruppensieg, womit die Schweiz am Samstag im Halbfinal auf den Zweiten der Gruppe B (Tschechien oder Schweden) trifft. Nicht mit dabei beim letzten Gruppenspiel waren Nina Gerber und Anja Wyss. Gerber klagte am Freitagmorgen über Corona-Symptome, weshalb sie umgehend isoliert und ein Schnelltest durchgeführt wurde. Als dieser negativ ausfiel, wurde zusätzlich und sicherheitshalber ein PCR-Test vorgenommen. Das Resultat ist noch hängig, trotzdem muss die Wizards-Stürmerin - genauso wie ihre Zimmerkollegin Anja Wyss - bis auf weiteres in Isolation bleiben. Für die beiden Akteurinnen hat Trainer Amos Coppe Mira Horvarth (Storvreta) und Noemi Anderegg (Zug United) nachnominiert.
A-Nati ohne Rüttimann, Reinhard und Suter
Auch die A-Nati muss auf Spielerinnen verzichten. Corin Rüttimann und Nadia Reinhard sind nicht mit dem Team nach Bern gereist, wo in Gümligen drei Spiele gegen Schweden, Tschechien und Finnland anstehen. Beide Akteurinnen plagten in der letzten Saison verschiedene Verletzungen. Trainer Rolf Kern hatte bereits vor dem Zusammenzug angekündigt, dass die beiden vielleicht noch nicht so weit sind, um Ernstkämpfe auf höchstem Niveau zu bestreiten.
Komplexer wirkt der Fall um Julia Suter. Nach der abgelaufenen Saison wechselte die Stürmerin von den Kloten-Dietlikon Jets in die SSL zu Endre. Vor gut zwei Wochen verkündeten die Schweden dann völlig überraschend, dass der Vertrag mit der Schweizerin per sofort aufgelöst wurde und Suter wieder in ihre Heimat gereist ist. Weitere Infos wurden nicht bekannt gegeben, auf direkte Anfrage von unihockey.ch gab es von der Spielerin selber keine konkreten Auskünfte. Auch bei swiss unihockey hält man sich bedeckt. Suter stehe nicht im Aufgebot für die Länderspiele in Gümligen, mehr wisse man auch nicht. Für Kern wäre der Verlust der quirligen Stürmerin zwei Monate vor der WM ein herber Verlust. Doch vielleicht läuft sie ja schon bald wieder in der NLA auf und wäre dann wieder ein Thema.
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Wie geht es weiter mit Julia Suter? (Bild: Dieter Meierhans)