22.
04.
2011
Nati Frauen A | Autor: Voneschen Reto

Gelungene Schweizer Reaktion

Mit 4:1 hat die Schweizer Frauen-Auswahl gegen Tschechien das zweite Spiel an der EuroFloorball Tour in St. Gallen gewonnen. Alle vier Tore erzielten die Schweizerinnen im Mitteldrittel. Schweden und Finnland trennten sich im ersten Spiel des Tages 4:4.
Gelungene Schweizer Reaktion

"Ketchup-Hockey", zeigten die Schweizer Unihockey-Frauen bei ihrem zweiten Auftritt anlässlich der EuroFloorball-Tour in St. Gallen. Ähnlich wie bei einer Ketchup-Flasche mussten sie lange schütteln, sprich Anlaufen, bis endlich endlich etwas Flüssiges in Form von Toren kam. Bis zur 23. Minute wehrte die Tschechische Hüterin Jana Christianova sämtliche Abschlüsse der Schweizerinnen ab. Schweden-Söldnerin Simone Berner löste die über 80-minütige Torblockade dann mit einem souverän verwerteten Penalty. Und eben, wie bei einer Ketchup-Flasche folgten die nächsten Tore gleich kurz nacheinander.
Erst stand Alexandra Frick nach einem Stadelmann-Schuss richtig für den Abpraller (28.), danach durfte Lokalmatadorin Katrin Zwinggi ihren zweiten Natitreffer bejubeln (29.). Ihr erstes Tor im Natidress erzielte fünf Minuten später gar Verteidigerin Simona Streiff (34.). Danach stellten die Schweizerinnen die Torproduktion ein. Oder beim eingangs erwähnten Ketchup-Vergleich zu bleiben: Nach einem grossen Klapf war denn auch schon alles auf dem Teller.

Starke Schweizer Reaktion
MartiDer 4:1-Sieg der Schweizerinnen ging auch in dieser Höhe in Ordnung. Von Beginn weg drückten sie aufs Tempo und setzten die Tschechinnen arg unter Druck. Nur dank Christianova stand es 0:0 nach 20 Minuten. Auf der Gegenseite musste Sarah Schwendener nur selten eingreifen. Ihre beste Tat vollbrachte sie in der 59. Minute, als sie souverän den Penalty von Denisa Billa hielt. 49 Sekunden vor der Schlusssirene machte ihr Hneta Jarolimova den Shut-out aber doch noch zunichte. Christianova hatte zu diesem Zeitpunkt bereits einer sechsten Feldspielerin Platz gemacht.
Nach den Startschwierigkeiten gestern, wollten sich die Schweizerinnen mit einer guten Leistung rehabilitieren. "In den ersten 40 Minuten ist uns das ganz gut gelungen", sagte  Co-Trainer Marco Moser zufrieden. Noch fehle etwas das Timing im Abschluss, "dafür sind wir, im Gegensatz zum Finnland-Spiel, in die gefährlichen Zonen vor dem Tor vorgestossen", analysierte Moser. Trotz der Niederlage gegen Finnland sind die Schweizer Coaches nicht nervös. "Das war vor zwei Jahren genau gleich", so Moser. Morgen Samstag um 14 Uhr schliessen die Schweizerinnen die EFT in St. Gallen mit dem Spiel gegen Schweden ab.

Remis in letzter Minute
Hartumkämpft war dafür die erste Partie des Tages. Im Skandinavischen Derbyt trennten sich Schweden und Finnland 4:4. Die favorisierten Schwedinnen taten sich sehr schwer mit den aufsässigen Finninen. Bis zur 44. Minute lag Finnland sogar 3:2 in Führung. Mit einem Doppelschlag durch Josefine Eiremo (44.) und Therese Karlsson (45.) kehrten die Schwedinnen im Schlussdrittel aber wieder, nachdem sie im Startabschnitt noch 2:1 in Führung gingen. Noch vor der ersten Pause glich Ella Alanko aber aus. Den knappen 4:3 Vorsprung verteidigten die Schwedinnen bis 14 Sekunden vor Schluss. Dann traf Eliisa Alanko im Gestocher vor dem Tor zum verdienten 4:4-Ausgleich. Die Finninnen wurden für ihren Einsatz belohnt, gewannen danach sogar noch das Penaltyschiessen. Die Schwedinnen waren vor allem mit den Schweizer Schiedsrichtern unzufrieden. In der 59. Minute schickten diese Jenny Gustavsson nach schwedischer Ansicht zu Unrecht auf die Strafbank, so dass die Finninnen in der Schlussphase zu sechst gegen vier Schwedinnen spielen konnten.

Schweiz - Tschechien 4:1 (0:0, 4:0, 0:1)
Athletik-Zentrum, St.Gallen - 460 Zuschauer - SR Juul / Kronow (DEN).
Tore: 24. Berner (Penalty) 1:0, 28. (27:49) Frick (Stadelmann) 2:0, 29. (28:37) Zwinggi (Suter) 3:0, 35. Streiff (Suter) 4:0, 60. Jarolimova (Steglova) 4:1.
Strafen: 3-mal 2 Minuten gegen Schweiz.
Schweiz: Schwendener; Berner, Gabathuler; Arpagaus, Limacher; Marti, Streiff; Zimmermann; Frick, Stadelmann, Hofstetter; Stettler, von Rickenbach, Bärtschi; Zwinggi, Rüttimann, Suter; Stella, Ulber.
Tschechien: Christianova; Katikova, Krupnova; Simackova, Girgleova; Billa, Kabelakova; Bocanova Kamila, Konickova, Paulovicova; Vajackova, Jarolimova; Macurova, Steglova, Urbankova.
Bemerkungen: Schweiz ohne Anderegg, Wiki (überzählig), Nötzli (krank); 59. Schwendener hält Penalty von Billa, 60. Timeout Tschechien, 59:21 - 60:00 Tschechien ohne Torhüterin. - 50. Länderspiel von Arpagaus.
Bestplayer: Suter (SUI) / Steglova.(CZ

Schweden-Finnland 4:4 (2:2, 0:1, 2:1)
Athletik-Zentrum, St.Gallen - 250 Zuschauer - SR Brändle/Niedermann (SUI)
Tore: 4. Eiremo (Lindström) 1:0 6. Eliisa Alanko (Mertsalmi) 1:1 15. Edberg (Wijk) 2:1 17. Ella Alanko 2:2 32. Timonen 2:3 44. Eiremo 3:3 45. Karlsson (Wijk) 4:3. 60. Eliisa Alanko (Ukkonen) 4:4
Strafen: 2mal 2 Minuten gegen Schweden, 1mal 2 Minuten gegen Finnland
Schweden: Pettersson; Engel, Wibron, Widar, Strömberg, Wikström, Scheer, Gustafsson, Eiremo, Kristoffersson, Lindström, Löf, Edberg, Karlsson, Wijk, Tonneman, Reingard
Finnland: Kokkonen; Kokko, Karjalainen, Ukkonen, Timonen, Ilmola, Roisko, Mertsalmi, Eliisa Alanko, Elina Kujala, Karoliina Kujala, Peltokangas, Korhonen, Rantanen, Pasanen, Ella Alanko, Jougten, Kauppila, Enlund
Bemerkungen: 56. Time-Out Finnland, 60. Time-Out Schweden.  - Finnland gewinnt Penalty-Schiessen.
Bestplayer: Eiremo (SWE), Eliisa Alanko (FIN)

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3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
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11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
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5.UH Appenzell+1230.000
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7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
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