08.
12.
2023
Nati Frauen A | Autor: Güngerich Etienne

Japan historisch, Tschechien dank Krupnova

Neben der Schweiz hat sich auch Tschechien als letztes Team für die Halbfinals von morgen qualifiziert. Starspielerin Eliska Krupnova findet langsam zu ihrer WM-Form. Japan hat sich derweil mit einem 4:1-Sieg über Deutschland den 9. Platz gesichert.

Japan historisch, Tschechien dank Krupnova Eliska Krupnova traf gegen Dänemark dreimal. (Bild: IFF)

Nur drei Partien standen am 7. Spieltag der WM auf dem Programm, da das Spiel um den 11. Rang zwischen Singapur und Norwegen auf den Samstag verlegt wurde. Den Beginn machte die Schweiz mit einem diskussionslosen 8:4-Sieg über die Slowakei. Wenig später standen mit Davide Rampoldi und Christian Crivelli zwei weitere Schweizer im Einsatz. Das Schiedsrichter-Duo leitete den letzten Viertelfinal zwischen Tschechien und Dänemark. Die Skandinavierinnen hatten in den Playoffs Norwegen ausgeschaltet und zogen überraschenderweise eine Runde weiter.

Bestes WM-Ergebnis für Japan
Tschechien bedeutete aber wie erwartet Endstation. Die Osteuropäerinnen traten dabei mit einem Schussverhältnis von 59 zu 28 noch dominanter auf als die Schweiz. Schon nach dem ersten Drittel war die Partie beim Zwischenstand von 6:0 gegessen. Im Mittelabschnitt legte Tschechien fünf weitere Treffer nach. Crivelli/Rampoldi mussten gleich dreimal einen Penalty aussprechen, wobei nur einer erfolgreich ausgeführt wurde. «Es war wichtig, dass heute alle Linien getroffen haben und wir im Hinblick auf den morgigen Halbfinal Selbstvertrauen tankten», sagte Eliska Krupnova nach Spielschluss. Das gelang allen voran ihr selbst am besten. Hatte die Stürmerin von Pixbo Wallenstam im bisherigen Turnier erst 4 Skorerpunkte (2+2) auf dem Konto, erhöhte sie diesen mit je drei Toren und Assists. Der 13:1-Kantersieg lässt die Spielerin des Jahres 2020 positiv auf den Halbfinal gegen Finnland blicken. «Wir haben nichts zu verlieren. Deshalb sollten wir uns selber nicht zu viel Druck aufsetzen und einfach an unser Spiel glauben», gibt sie die Devise fürs Wochenende vor.

Als Turnier-Überraschung kann Japan bezeichnet werden. Die Asiatinnen scheiterten zwar in den Playoffs an Lettland (5:8), bezwangen danach aber Singapur (4:3). Dadurch war schon zum Vornerein klar, dass die beste WM-Klassierung überhaupt resultieren würde. Gegen Deutschland ging es nun sogar um den 9. Platz und Japan liess sich diese Chance nicht entgehen. Acht Minuten vor Schluss erzielte Topskorerin Yui Goto, die in diesem Turnier gleich viele Punkte wie Isabelle Gerig sammelte, in Überzahl das 2:1. In der Schlussphase folgten zwei «Empty Netter» zum Endresultat von 4:1. Während es Japan an einer WM noch nie weiter als bis auf den 13. Rang schaffte, kann Deutschland im Vergleich zu Uppsala keinen Platz gut machen.

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Die Freude über den 9. Platz kannte bei Japan keine Grenzen. (Bild: IFF)


WM 2023, Singapur - 7. Spieltag

Spiel um Rang 9:
Japan - Deutschland 4:1

Viertelfinals:
Schweiz - Slowakei 8:4
Tschechien - Dänemark 13:1

 

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