11.
2017
Missratener EFT-Start für die Frauen
An der EFT in Schweden sind die Schweizerinnnen mit zwei Niederlagen gestartet. Die U19 verlor gegen Schweden mit 4:8, die A-Nationalmannschaft sogar mit 1:10.
Als das erste Schweizer Tor durch Alexandra Frick fiel, kam bei den Schweizerinnen wieder Hoffnung auf. Ab diesem Zeitpunkt erspielten sie sich einige gute Gelegenheiten für weitere Treffer. Im ersten Drittel war dies nur selten der Fall: Das Team von Rolf Kern war im ersten Spielabschnitt nur sporadisch vor dem gegnerischen Tor anzutreffen. Die Schwedinnen zogen nach ausgeglichener Startphase dann auch innert drei Minuten mit 3:0 davon.
Im Mitteldrittel ging es in ähnlichem Tempo weiter, nach etwas mehr als Spielhälfte lagen die Skandinavierinnen mit sechs Längen vorne, bis eben Frick auf herrlichen Pass von Katrin Zwinggi einnetzten konnte. Im letzten Abschnitt war die Schweiz gewillt die Aufholjagd zu starten. Das Spielgeschehen gestaltete sich ausgeglichener, bis den Schwedinnen mittels Konter der siebte Treffer gelang. Die Schweizerinnen warfen nochmals alles in die Offensive, kassierten aber in den letzten Minuten noch weitere drei Gegentore.
Damit misslingt resultatmässig der Start ins Vierländerturnier. Um in den nächsten zwei Tagen gegen Tschechien und Finnland zu reüssieren, muss vor allem die Offensive gefährlicher agieren.
Fatales Schlussdrittel für die U19
Ebenfalls gegen Schweden spielten die U19-Juniorinnen. Dabei hielten sie über weite Strecken sehr gut mit. Zwei Mal waren die Schweizerinnen in Führung gegangen, bis zur 48. stand es unentschieden 3:3. Dann drückte das Heimteam aber noch einmal gehörig aufs Gaspedal und entschied das Spiel fünf Toren innerhalb von weniger als zehn Minuten. Am Schluss unterlagen die Schweizerinnen sechs Monate vor der Heim-WM mit 4:8.
Telegramm A-Nationalmannschaft:
Schweden - Schweiz 10:1 (4:0, 2:1, 4:0)
Baltiska Hallen, Malmö (SWE), 387 Zuschauer, SR Kirjonen/Sirkka (FIN)
Tore: 7. (06:42) Joelsson (Steen) 1:0. 8. (07:55) Andreason (Wijk). 10. (09:34) Wibron (Wijk) 3:0. 18. (17:53) Wibron (Fjellstedt) 4:0. 25. (24:02) Joelsson (Granstedt) 5:0. 34. (33:10) Augustsson (Rasmussen) 6:0. 36. (35:24) Frick (Zwinggi) 6:1. 49. (48:03) Joelsson (Wibron) 7:1. 51. (50:01) Andreason (Wijk) 8:1. 55. (54:31) Joelsson (Wibron) 9:1. 58. (57:52) Andreason (Boberg) 10:1.
Strafen: 1x2Minuten gegen die Schweiz, 1x2Minuten gegen Schweden
Schweden: Hjorting; Boberg, Sundberg; Tschop, Rydfjall; Krantz, Fjellstedt; Delgado Johansson, Wijk, Andreason; Joelsson, Granstedt, Steen; Rasmussen, Norstrom, Wibron; Augustsson, Andebratt, Moberg;
Schweiz: Schmid; Reinhard, Marti; Stella, Mischler; Liechti, Cina; Buri, Streiff; Wiki, Gämperli, Ulber; Scheidegger, Rossier, Gerig; Zwinggi, Frick, Wyss; Hintermann.
Bemerkungen: Emelie Wibron (SWE) und Andrea Gämperli (SUI) zu den besten Spielerinnen gewählt.
Telegramm U19-Nationalmannschaft:
Schweden - Schweiz 8:4 (1:1, 2:2, 5:1)
Baltiska Hallen, Malmö (SWE), 387 Zuschauer, SR Reichelt/Kostinek (CZE)
Tore: 2. Bichsel (Wildermuth) 0:1. 12. Gustafsson (Jansson) 1:1. 24. Meyer (Rieder) 1:2. 28. Ljunggren (Swahn) 2:2. 33. Ljunggren (Swahn) 3:2. 40. Wildermuth (Frei) 3:3. 48. Terner 4:3. 54. (53.34) Ljunggren (Swahn) 5:3. 54. (53.57) Elm (Backstedt) 6:3. 56. (55.11) Swahn (Ljunggrehn) 7:3. 56. (55.44) Elm (Johansson) 8:3. 59. Bichsel (Wildermuth) 8:4.
Strafen: 1x2 Minuten gegen die Schweiz.
Schweden: Palmer; Karlsson, Stenvall; Olofsson, Carlsson; Wilhelmsson, Rundfloen; Johansson, Elm, Backstedt; Loneberg, Stenberg, Hawermann; Ljunggren, Jansson, Swahn; Svard; Terner; Gustafsson.
Schweiz: Töndury; Cotti, Rensch; Danuser, Enzler; Brunn, Wüthrich; Rieder, Bergmann, Meyer; Frei, Wildermuth, Bichsel; Bieri, Eggel, Wenger; Lindenstruth, Beck, Brunner.
Bemerkungen: Ljunggren (SWE) und Töndury (SUI) zu den besten Spielerinnen gewählt.