09.
11.
2018
Nati Frauen A | Autor: Güngerich Etienne

Reinhard: "Machten uns zu viel Stress"

Nadia Reinhard erzielte gegen Finnland ihr drittes Länderspieltor. In der ersten Formation mit Flurina Marti, Seraina Ulber, Michelle Wiki und Corin Rütiimann nimmt die Emmentalerin in der Nationalmannschaft eine wichtige Rolle ein. Im Interview versucht Reinhard zu erklären, was zwischen der 47. und 50. Minute los war und wie sie sich im neuen Spielsystem fühlte.

Reinhard: Nadia Reinhard erzielte für die Schweiz gegen Finnland das 4:4. (Bild: swiss unihockey)

Viermal hat die Schweiz gegen Finnland ausgeglichen, trotzdem reichte es nicht für einen Sieg.
Nadia Reinhard:
Der Start war aus meiner Sicht nicht so gut. Wir gaben Finnland zu viel Zeit und spielten nicht unser Spiel. Danach fanden wir besser in die Partie...

...bis Finnland jedes Mal auf euren Ausgleich mit einem Tor reagierte. Was war da los?
Wir begingen ein paar Eigenfehler zu viel und liefen dadurch in Gegenkonter. Schade, dass wir jeweils sofort wieder ein Tor erhielten, als wir resultatmässig rankamen.

Wart ihr in dieser Phase unkonzentriert?
Unkonzentriert würde ich nicht sagen. Wir haben es verpasst, in dieser heiklen Phase Ruhe in unser Spiel zu bringen - einmal den Ball wieder zurücklegen und in den eigenen Reihen halten, statt nach vorne rennen.

Dir gelang mit deinem dritten Länderspieltor das zwischenzeitliche 4:4. Das Stürmerblut hast du anscheinend noch nicht ganz verloren?
Seit ich als Verteidigerin eingesetzt werde, wurde meine Torausbeute schon etwas kleiner. (lacht) In meiner Linie mit diesen Topspielerin darf ich mich aber auch als Abwehrspielerin in den Angriff miteinschalten.

Heute hat die Frauen-Nati statt in einem M-System in einer 1-2-2-Aufstellung agiert. Wie war das für dich?
Wir haben dieses System im Hinblick auf die neue Kampagne eingeübt und wollten es heute ausprobieren. Ich muss mein Stellungsspiel auf meiner Position schon etwas anpassen. Zum Teil rücke ich bis zur Mittelline hoch, um Druck auf die Gegenspielerin zu erzeugen. Das ist interessant, weil man aufmerksamer und aggressiver sein muss. Es erzeugt auch mehr Ballgewinne.

Was nehmt ihr von dieser Partie für das Spiel von Morgen gegen Schweden mit?
Wir müssen sicher besser starten, mutig bleiben und unser Spiel bis zum Schluss durchziehen.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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