05.
02.
2011
Nati Frauen A | Autor: Schweizerischer Unihockeyverband

Schweiz sorgt für klare Verhältnisse

Nach dem enttäuschend knappen Sieg im ersten Spiel gegen Lettland trumpfte die Schweizer Unihockey Damen-Nationalmannschaft in der zweiten Partie auf. Zum klaren 7:2-Sieg trug die 26-jährige Daniela Stettler gleich zwei Tore bei.

Obwohl Daniela Stettler die erste Hälfte der Partie noch auf der Ersatzbank Platz nehmen musste, spürte sie doch von Beginn an, dass ihr Team mit Herz auftrat und die Vorgaben des Trainerduos Felix Coray und Marco Moser umsetzte. „Wir haben von Anfang an das Timing gegenüber dem ersten Spiel besser gefunden und sind mit viel Leidenschaft aufgetreten.", analysierte Stettler nach dem Spiel. „Zudem haben wir in den einzelnen Linien sehr gut gearbeitet und einander gepusht." Die Schweiz lag dank Toren von Tanja Stella (7.), Christine Zimmermann (19.) und Mirca Anderegg (22.) bereits mit 3:0 in Front, als Stettler in der 30. Minute zum ersten Ballkontakt kam. „Ich habe den Pass angenommen, eine Drehung gemacht und abgedrückt!" Mit dieser Lockerheit baute Stettler den Vorsprung für ihre Farben auf 4:0-Tore aus. Und noch vor dem zweiten Pausentee erzielte Silvana Nötzli gar den fünften Treffer (37.).

Die Schweiz überzeugte mit sicherem Passspiel und attraktiven offensiven Spielzügen. „In den ersten beiden Dritteln haben wir die Elemente, die an diesem Zusammenzug im Fokus standen, sehr gut umgesetzt.", fasste Coray nach der Partie zusammen. Allerdings liess die spielerische Leistung im letzten Abschnitt etwas nach. Zwar gelang der Schweiz ein Doppelschlag durch Stettler (47.) und Captain Simone Berner (48.) zum 7:1-Zwischenstand, doch auch Lettland wusste offensiv gefährlich aufzutreten. In der 59. Minute spielten sie die Schweizer Abwehr aus und liessen der sonst sicheren Helen Bircher keine Chance.

Coray zieht trotz dem mässigen letzten Drittel ein positives Fazit: „Spielerisch haben wir etwas nachgelassen, aber wir haben neben den beiden Spielen auch in den Trainingseinheiten grosse Belastungen gehabt und Fortschritte gemacht. Ich bin zufrieden, auch weil wir die Jungen gut integrieren und ihnen viel Einsatzzeit geben konnten." Der achte Sieg im achten Aufeinandertreffen zeigt die nach wie vor klaren Verhältnisse zwischen dem WM-Vierten Lettland und der Schweiz auf. Die Länderspiele in Lettland gehören damit der Vergangenheit an und die Schweiz spielt ihre nächsten Partien anlässlich der EuroFloorballTour über die Ostertage vor heimischer Kulisse in St. Gallen.

Schweiz - Lettland 7:2 (2:0, 3:0, 2:2)
Arena Koceni, Valmiera (Lettland). - 192 Zuschauer.- SR: Kumerdanks/Mihejevs (LAT).
Tore: 7. Stella 1:0. 19. Zimmermann (Scheidegger) 2:0. 22. Anderegg (Rüttimann) 3:0. 30. Stettler (Berner) 4:0. 37. Nötzli 5:0. 45. Torstere (Varsa) 5:1. 48. Stettler (Kunz) 6:1. 49. Berner (Vögeli) 7:1. 59. Rodzite (Bankava) 7:2.
Strafen: keine.
Schweiz: Bircher; Berner, Kunz; Nötzli, Arpagaus; Gabathuler, Zimmermann; Vögeli, Morf, Bärtschi (ab 30. Stettler); Rüttimann, Anderegg, Suter; Stella, Scheidegger, Mischler.
Lettland: Gindra; Ercena, Garbare, Bankava, A. Vancane, Torstere, Belinska, Bankava, Bekere, Abolina, Klabere, Karklina, Lice, Spalva, Rajecka, Ruszme, G. Vancane, Isjomina, Garklava.
Bemerkung: Schweiz ohne Zurbuchen (nicht eingesetzt).

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