05.
11.
2011
Nati Frauen A | Autor: swiss unihockey

Schweizer Frauen unterliegen Schweden mit 6:11

Die Schweizerinnen fuhren in ihrer zweiten Partie der EuroFloorball Tour gegen Schweden eine 6:11-Niederlage ein. Gescheitert sind sie in einer physisch hart geführten Partie vor allem an ihren eigenen Fehlern.

Die Schweiz unterliegt dem amtierenden Weltmeister Schweden in Helsinki klar mit 6:11. Dabei hatte es bis zur 27. Minute sehr vielversprechend für die Schweizerinnen ausgesehen, als Nina Bärtschi zur 3:2 Führung für die Schweiz einschob.

Verschlafener Start der Schweizerinnen
Der Weltmeister markierte von Beginn weg Präsenz auf dem Feld und brachte die noch etwas schläfrig wirkenden Schweizerinnen in den ersten zehn Spielminuten gewaltig unter Druck. So stand es bereits nach acht Minuten 2:0 für die Schwedinnen. Dieser Spielstand schien die Schweizerinnen wachgerüttelt zu haben. Sie hatten fortan mehr vom Spiel, zeigten in einer physisch hart geführten Partie schnelle und sehenswerte Kombinationen und konnten den Rückstand rasch wettmachen. Beim zweiten Schweizer Treffer war auch etwas Glück im Spiel: Die Schussabgabe von Zimmermann war hinter der Mittellinie erfolgt und fand dennoch den Weg ins Tor. Nichts destotrotz kann festgehalten werden, dass die beiden Mannschaften im ersten Drittel auf Augenhöhe waren.

Eigenfehler machten den Unterschied aus
Ab dem zweiten Spielabschnitt erhöhten die Schwedinnen nochmals das Tempo und setzten die Schweizerinnen mit ihrem aggressiven Forechecking unter Druck. Die Schweiz konnte lange Zeit entgegenhalten, spielte keck auf und kam weiterhin zu ihren Chancen. Der erstmalige Führungstreffer durch Bärtschi in der 27. Minute war dann auch der verdiente Lohn für die gute Leistung. Doch die Schwedinnen liessen sich durch den kurzweiligen Rückstand nicht beirren, betrieben weiterhin ihr konsequentes Forechecking und zwangen die Schweizerinnen zu vielen Fehlern. Es folgte ein offener Schlagabtausch, wobei die Schweizerinnen viele Eigenfehler produzierten und den Schwedinnen die Chancen auf dem Serviertablett präsentierten. Letztere nahmen dankend an, erhöhten ihre Torproduktion und frischten mit dem 11:6-Sieg gegen die zukünftigen WM-Gastgeberinnen ihr Selbstvertrauen nochmals auf.


Schweden - Schweiz 11:6 (2:2, 4:2, 5:2)
Helsinki Exhibition & Convention Centre (FIN) - 527 Zuschauer. - SR Koskinen/Rannikko (FIN)
Tore: 7. Wijk 1:0, 8. Tjärnström (Wikström) 2:0, 12. Vögeli (Marti) 2:1, 16. Zimmermann 2:2 (Rittmeyer) 2:2, 27. Bärtschi (Marti) 2:3, 28. Wydar (Wikström) 3:3, 30. Wibron (Tjärnström) 4:3, 37. Strömberg 5:3, 38. Tjärnström 6:3, 38. Bärtschi 6:4, 42. Anderegg (Berner/Ausschluss Wibron) 6:5, 46. Lindström 7:5, 49. Gustafsson (Wikström) 8:5. 56. Suter (Bärtschi) 8:6. 58. Widar (Lindström) 9:6. 60. Karlsson (Wijk) 10:6. 60. Larsson (Karlsson) 11:6.
Strafen: 1mal 2 Minuten gegen Schweden, 1mal 2 Minuten gegen Schweiz.
Schweiz: Bircher; Gabathuler, Berner; Rittmeyer, Zimmermann; Arpagaus, Marti; Rüttimann, Ulber, Anderegg; Stadelmann, Hofstetter, Frick; Von Rickenbach, Bärtschi, Vögeli; Suter.
Bemerkungen 43. Lattenschuss Schweden, 56. Lattenschuss Suter, 58. Time-out Schweiz. Bestplayer: Gustafsson/Anderegg.

 

 

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