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09.
Nati Frauen A | Autor: Keller Damian

Sieg und Revanche dank Steigerung in der Offensive

Das Schweizer Frauen-A-Nationalteam bezwingt Tschechien im zweiten Vergleich innerhalb von 24 Stunden mit 6:4. Gleich vier Neulinge durften sich als Torschützinnen feiern lassen.

Sieg und Revanche dank Steigerung in der Offensive Luana Rensch und Chiara Bertini erzielten ihre Treffer für die A-Nati. (Bild: Dieter Meierhans)

Im zweiten Aufeinandertreffen innerhalb von 24 Stunden boten sich die Schweiz und Tschechien im ersten Drittel ein munteres Spiel ohne viel Körperkontakt. Die Tschechinnen vermochten aus den gewährten Freiheiten zunächst mehr Kapital zu schlagen - Pavlina Bacova und Magdalena Plaskova brachten die Gäste bis zur 9. Minute 2:0 voran. Laila Ediz brachte dann auch die Schweizerinnen auf die Anzeigetafel, doch kurz darauf nutzten die Tschechinnen eine Strafe gegen Doris Berger konsequent zum 3:1. Isabelle Gerig sorgte in der 18. Minute dafür, dass die Schweizerinnen noch vor dem Tee wieder herankamen. Der zweite Abschnitt gehörte der Schweiz, die sich im Abschlussverhalten zu steigern vermochte. Erst war Chiara Bertini für den Ausgleich besorgt, dann brachte Luana Rensch ihre Farben per Weitschuss erstmals in Führung. Der spektakulärste Treffer der Partie folgte in der 37. Minute. Isabelle Gerig vernaschte in Unterzahl (Strafe Zwissler) gleiche mehrere Gegenspielerinnen und bediente Corin Rüttimann, die trocken einnetzte. Dank diesem Shorthander stiegen die Schweizerinnen mit einem Zweitorevorsprung in den den Schlussabschnitt.

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Sieg nicht in Gefahr
Die Schweizerinnen hielten den Druck geschickt vom eigenen Tor - diesmal von Lara Heini gehütet - fern und spielten wenn immer möglich nach vorne. Zehn Minuten vor Schluss bot sich die erste Powerplaymöglichkeit, die sogleich genutzt wurde. Nina Metgzer sorgte per Direktabnahme für das 6:3 und die Vorentscheidung. Heini pariert einen Schuss Mlejnkovas, auf der Gegenseite vergibt Leonie Wieland alleine vor dem Tor, dann glänzt Heini mit einem Big Save gegen Keprtova - es hätten durchaus noch diverse weitere Treffer fallen können. Den Schlusspunkt setzten die Tschechinnen mit einem Powerplaytreffer Eliska Krupnovas in der letzten Minute. Am ersten Sieg der neuformierten Schweizer Frauen-Nati änderte dies aber nichts mehr. «Im Gegensatz zu gestern kamen wir besser in die Zweikämpfe und so auch ins Spiel. Letztlich gab auch unsere bessere Chancenauswertung den Ausschlag», äusserte sich Chiara Bertini nach dem Spiel. «Ich bin stolz darauf, Teil dieses neuen Teams zu sein. Und der Ball, mit dem ich mein erstes Tor für die Nati erzielt habe, bekommt natürlich einen Ehrenplatz.»


 

Tschechien - Schweiz 4:6 (3:2, 0:3, 1:1)
Athletik Zentrum, St. Gallen (SUI), 475 Zuschauende, SR Ralph Keel, Marcel Siegfried (SUI)
Tore: 5. Bacova (Havlickova) 1:0. 9. Plaskova (Repkova) 2:0. 12. Ediz 2:1. 15. Jirakova (Krupnova; Ausschluss Berger) 3:1. 18. Gerig (Rüttimann) 3:2. 27. Bertini (Rensch) 3:3. 32. Rensch (Cattaneo) 3:4. 37. Rüttimann (Gerig; Ausschluss Zwissler) 3:5. 50. Metzger (Gerig; Ausschluss Keprtova) 3:6. 60. Krupnova (Jirakova; Ausschluss Behluli) 4:6.
Strafen: 1x2 Minuten gegen Tschechien. 3x2 Minuten gegen die Schweiz.
Tschechien: Tomsova; Jirakova, Balkova; Berankova, Plaskova; Havlickova, Stankova; Chuda, Sucha, Krupnova; Repkova, Keprtova, Trojankova; Mlejnkova, Zelizkova, Bacova.
Schweiz: Heini; Thomi, Sturzenegger; Berger, Zwissler; Schmuki, Grossenbacher; Bertini, Rensch; Gerig, Rüttimann, Metzger; Behluli, Ediz, Bichsel; Hanimann, Wick, Bergmann; Wieland, Gredig, Cattaneo.
Bemerkungen: 36. Pfostenschuss Chuda. Penaltyschiessen: Krupnova 1:0, Thomi 1:1, Rüttimann 2:1, Chuda -, Bergmann -, Jirakova -, Sturzenegger 3:1. Rüttimann (SUI) und Plaskova (CZE) als beste Spielerinnen ausgezeichnet.

Die nächste A-WM der Frauen findet im Dezember 2023 in Singapur statt. Die Qualifikation für diese Endrunde geht für die Schweizerinnen vom 31. Januar bis 3. Februar 2023... Spielplan der WM-Quali bekannt
Das neuformierte Nationalteam der Frauen unterliegt im ersten von zwei Länderspielen in St. Gallen Tschechien mit 3:6. Defensive Nachlässigkeiten der Schweizerinnen im... Frauen-Nati verliert erstes Spiel der neuen WM-Kampagne
Die Schweizer Nationalteams werden neu in Frauen und Männer mit jeweils einer eigenen Leitungsperson unterteilt, die beide im Topsharing Mitglieder der Geschäftsleitung... Neue Aufgaben für Marti und Hofbauer

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