07.
12.
2025
Nati Frauen A | Autor: Keller Damian

Sushi und Eisbad statt nasses Hostel

Nach zwei Kanterniederlagen beginnt die WM für Anna Habersatter und die Däninnen ab morgen so richtig. Im - selber bezahlten - Hotel stimmt alles. Das Ziel lautet, in den Top 8 zu bleiben.

Sushi und Eisbad statt nasses Hostel Gegen die Schweiz waren Anna Habersatter und Dänemark nicht oft im Ballbesitz. (Bild: Dieter Meierhans)

Während bei den Top-Nationen den Spielerinnen organisatorisch alles abgenommen wird, müssen die Spielerinnen vieler anderer Länder selber anpacken. So musste auch Anna Habersatter (Red Ants) wie schön üblich selber Geld auftreiben, um die WM-Reise zu finanzieren. Der dänische Verband hat Probleme.

Zwei Kanterniederlagen gegen Tschechien und die Schweiz - geht für euch die WM morgen mit dem Spiel gegen Lettland erst so richtig los?
Anna Habersatter: Uns war klar, dass wir ohnehin zwei Spiele brauchen werden, um uns etwas zu finden - jetzt waren es halt die Topteams. So konnten wir unsere Defensive etablieren und den Speed aufnehmen. Wir müssen noch kompakter stehen und viel miteinander reden.

Die Ausrichtung wird gegen Lettland wohl offensiver als in den beiden «Boxplay-Seminaren» zum Auftakt?
Wir wissen vom 6-Nations-Turnier im Herbst, dass auch die Lettinnen Spielerinnen haben, die am Stock stark sind. Aber wir werden sicher mehr Spielanteile haben. Das wird nach den ersten beiden Partien mehr Geduld brauchen, wir müssen nicht bei jedem Ballbesitz sofort eine Konterchance suchen.

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Während der letzten WM in Singapur hast du uns erzählt, wie sich das Team oft von lokalem Streetfood ernährt hat, weil die Preise im Hotel zu hoch waren. Wie sieht das diesmal aus, habt Ihr schon Fischköpfe und Froschschenkel gefunden?
Unser Hotel ist super. Als wir ankamen, konnte ich erst gar nicht glauben, dass wir am richtigen Ort gelandet sind - hier hat es ein SPA, in dem wir täglich Eisbäder nehmen können. Und das Buffet ist so reichhaltig, dass sich auch die heikelsten Esserinnen bei uns den Teller füllen. Gestern hatte ich Sushi. In Lettland waren wir schon mal einem Hostel, in das es reingeregnet hat. Schön, dass wir hier so positiv überrascht werden.

Aber der Verband bezahlt das nicht, oder?
Nein, wir finanzieren wieder alles selber. Wir sind mit dem Verband auch sonst nicht zufrieden. Fast hätten wir ohne unsere «Schwedinnen» antreten müssen, weil da etwas schief ging. Eine Spielerin wurde nicht angemeldet, für die Pikettliste auch niemand - so haben wir derzeit nur 16 Feldspielerinnen. Bis Freitag dachte ich sogar, dass es nur 13 sein werden.

Welche Ziele hat Dänemark unter diesen Voraussetzungen?
Wir wollen in den Top 8 bleiben. Heisst, nach Möglichkeit Lettland schlagen, um in der Zwischenrunde einen leichteren Gegner zu haben. Wir wollen in den Viertelfinal, wo wieder ein grosses Kaliber auf uns warten würde. Alles, das was danach kommt, ist Bonus.

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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