12.
2011
WM-Splitter Teil 3
Grosse Ehre
Heute Dienstag war der finnische Nationalfeiertag. Traditionell lädt der Staatspräsident zum grossen Ball. Mit dabei sind auch Unihockeyaner, wie sich das für Weltmeister gehört. Mika Kohonen, Tero Tiitu, Mikael Järvi und der Schweizer Nationaltrainer Petteri Nykky sind eingeladen und werfen sich entsprechend in Schale. Nächstes Jahr zum gleichen Zeitpunkt werden wohl alle vier verhindert sein, wenn die Männer-WM in der Schweiz stattfindet.
Eine gegen alle
Die Partie Schweden gegen die USA war wohl nur für eingefleischte Tre-Kronor-Fans ein Leckerbissen. Die meisten der 663 Zuschauer hatten vor allem Mitleid mit den Amerikanerinnen. Bereits vor zwei Jahren mussten die Ami-Girls in Västeras (Sd) eine 1:28-Schlappe gegen die Schwedinnen hinnehmen. Dabei versuchten die US-Spielerinnen ihr Tor so gut wie möglich zu verriegeln. Teilweise standen alle fünf Spielerinnen in der Nähe des Torraums. Die skurrilste Szene spielte sich im letzten Drittel ab. Bei einem fliegenden Wechsel stand Emilie Wibron für kurze Zeit als einzige Schwedin zwei Meter über der Mittellinie auf dem Feld. Selbst dann getrauten sich die fünf Amerikanerinnen sie nicht anzugreifen.
Zwei sind eine zuviel
Bei Finnland wärmten sich vor der Partie gegen Deutschland 19 statt der erlaubten 18 Feldspielerinnen auf. Des Rätsels Lösung: Henna Yläsuo und Henna Ilmola wurden am Mittwoch eingeflogen, da im finnischen Team nicht alle fit sind. Anu Peltokangas konnte keine der drei Gruppenpartien bestreiten. Nach dem Einschiessen setzten sich Yläsuo und Ilmola aber auf die Tribüne, denn keine der beiden wurde bislang offiziell nachgemeldet. Dies dürfte wohl am Mittwoch dann geschehen. Die Frage ist nur, wer neben Peltokangas noch abgemeldet wird.
Farbdebatten
Immer wieder für Gesprächsstoff sorgte die spezielle rosarote Farbe, welche im Athletik-Zentrum vorherrscht. Bereits wurden Vermutungen laut, es sei die Farbe Honeysuckle (zu deutsch Gartengeissblatt), welche kürzlich zur Farbe des Jahres (hier eine ganz besondere Würdigung) gewählt wurde. Das Gerücht bestätigte sich aber nicht. Lange wurde gerätselt, es war aber kein Pink, wie von deutscher Seite her behauptet wurde, sondern sehr zur Freude eines unihockey.ch-Teammitglieds die Farbe Magenta. Optimal abgestimmt darauf waren vor allem die Japanerinnen, welche in hellrosa Trikots antraten.
Leider nein
Rund 500 Helfer wurden für die WM in St. Gallen gesucht. Alleine 200 stellt Mitorganisator Waldkirch-St. Gallen. Selbst SML-Cheftrainer Yves Mohr half bei einem Getränkestand mit. Die Suche nach Helfern gestaltete sich aber schwer. Immer wieder wurden Hilfemails von WaSa verschickt. Eines davon empfing auch die Schweizer Nationalspielerin Christine Zimmermann. Falls es sich mit ihren Einsätzen mit der Nati koordinieren lasse, könne sie sich es überlegen, lautete ihre Antwort. Nun ja. Zum Thema Freiwilligenarbeit brachte der Bündner Regionalsender Tele Südostschweiz einen interessanten Beitrag am Montagabend. Im Mittelpunkt dabei stand die WM in St. Gallen. Hier der Link dazu
Besondere Unterstützung
Für den Spruch des Tages war das deutsche Team besorgt. Als Deutschland nach einer Strafe einmal in Unterzahl agieren musste, intonierte die deutsche Bank kurzerhand „Unterzahl, Unterzahl - Scheissegal" zur Unterstützung der Boxplay-Formation ein.