11.
2009
Daniel Streit tritt aus der Nati zurück
Daniel Streit, der im Aussendienst einer in der Industrie-Mechanik tätigen Firma arbeitet, ist von seinem Arbeitgeber mit der Projektleitung eines Grossauftrags bis Ende 2010 beauftragt worden. „Diese berufliche Chance hat zur Folge, dass für mich fürs Unihockey weniger Zeit bleibt. Da neben dieser Aufgabe eine Teilnahme an den Weltmeisterschaften 2010 nicht mehr in Frage kommt, habe ich mich entschieden sofort aus der Nationalmannschaft zurückzutreten. Ich will keinem Goalie mit Ambitionen auf eine WM-Teilnahme im Weg stehen und jetzt zum Abschied einfach noch nach Tschechien mitreisen. Das wäre im Kampf um die WM-Plätze nicht fair", begründet der Berner. Der Keeper hofft, dass ihm trotz der beruflichen Veränderungen Zeit für Unihockey auf höchstem Niveau bleibt.
„Ich bedaure diesen Rücktritt aus dem Nationalteam. Diesen Sommer hat mir Daniel in einem Gespräch zugesichert, bis zur WM 2010 auf die Nationalmannschaft setzen zu wollen", erklärt Nationaltrainer René Berliat. „Es tut mir leid, dass ich so rasch und so kurz vor der Abreise nach Tschechien einen Entscheid fällen musste", betont Streit. „Ich bin von diesem beruflichen Angebot selbst überrascht und möchte mir diese Chance nicht entgehen lassen", ergänzt der 29-Jährige.
Nieth für Streit, Rüegsegger für Krähenbühl und Joss für Schneider
Neben Martin Hitz nimmt das Traienrduo René Berliat/Peter Düggeli Pascal Nieth
als zweiten Goalie mit ans Vier-Länder-Turnier nach Brünn. Philipp Gerber hatte bereits früh forfait erklären müssen. Ebenfalls nicht mit nach Tschechien mitreisen können Stürmer Joel Krähenbühl und Verteidiger Renato Schneider.
Für sie wurden Verteidiger Martin Joss und Stürmer Cédric Rüegsegger nachselektioniert. Die Herren-Nationalmannschaft rückt am Mittwoch nach Kloten ein und reist am
Donnerstag wie die U19-Herren-Auswahl an die „Euro Floorball Tour" nach Brünn.