07.
11.
2025
Nati Männer A | Autor: swiss unihockey

Drei Niederlagen am Freitag

Das Schweizer Männer A-Nationalteam startet mit einer 4:7-Niederlage gegen Gastgeber Schweden in die EFT in Nyköping. Nach Schwedens Führung zeigten die Schweizer im Schlussdrittel eine starke Reaktion, konnte die Partie jedoch nicht mehr wenden. Auch die U19 und die U23 mussten Niederlagen zum Auftakt des Länderspiel-Wochenendes hinnehmen.

Drei Niederlagen am Freitag Jan Zaugg erzielte den ersten Schweizer Treffer. (Bild: Dieter Meierhans)

Die Schweizer wie auch die Schweden starteten verhalten in die Begegnung. Nach rund zehn Minuten übernahm das Heimteam das Spieldiktat und ging mit einem Doppelschlag in Führung. Die Schweiz konnte nicht reagieren und musste kurz darauf die erste Strafe hinnehmen, überstand diese jedoch ohne Gegentor. Kurz vor der ersten Pause erhöhte Schweden auf 3:0.

Im Mitteldrittel musste die Schweiz erneut in Unterzahl agieren und diesmal nutzten die Schweden die Gelegenheit konsequent aus. Sakarias Ulriksson traf mit seinem zweiten Tor zum 4:0. Wenige Minuten später gelang der Schweiz der erste Treffer: Jan Zaugg entwischte der schwedischen Defensive und verwertete das Zuspiel von Jan Bürki zum 1:4. In der 31. Minute mussten auf beiden Seiten Spieler auf die Strafbank, und Schweden nutzte den zusätzlichen Raum, um einen Konter erfolgreich zum 5:1 abzuschliessen. Die Schweiz tat sich in dieser Phase schwer, gegen die kompakte schwedische Defensive gefährlich zu werden.

Die Schlussphase begann mit einem Powerplay für die Schweiz und das wurde sofort genutzt: Pablo Mariotti traf zum 2:5. Der Tessiner konnte somit bei seinem Nati-Debüt gleich auch etwas Zählbares herausholen. <Es war eine tolle Erfahrung mein erstes Länderspiel gegen eine der Top-Nationen zu spielen.> erzählt Mariotti nach dem Spiel. <Aber auf diesem Level darfst du den Ball nicht verlieren, die Schweden nutzen dies konsequent für Konter aus.> Nur 70 Sekunden später verkürzte Claudio Schmid auf 3:5 und brachte damit neuen Schwung ins Schweizer Spiel. Die Schweden reagierten jedoch abgeklärt und stellten in der 51. Minute den Drei-Tore-Vorsprung wieder her. Jamie Britt verkürzte in der 53. Minute nochmals auf 4:6. In der Schlussminute bezog Headcoach Johan Schönbeck sein Timeout, danach agierte die Schweiz ohne Torhüter mit einem sechsten Feldspieler. Ein weiterer Treffer blieb jedoch aus - stattdessen erhöhte Schweden mit einem Schuss ins leere Tor zum 7:4-Schlussresultat.

Die deutlichen Resultate der U-Teams täuschen
Sowohl die U19 wie auch die U23 mussten sich heute ihren Gegnern mit 3:7 geschlagen geben. Bei beiden Teams täuscht aber das deutliche Resultat etwas über die Leistungen hinweg.

Die U19 spielte heute gegen Schwedens U19. Der Start gelang dem Team von Simon Meier gut und sie konnten im ersten Drittel einen anfänglichen Rückstand in einen Vorsprung umwandeln. Lange spielten die beiden Teams dann auf Augenhöhe. Leider gelang es den Schweizern nicht immer, die Torchancen in Tore umzumünzen, da zeigten sich die Schweden effizienter. Insbesondere im letzten Drittel als Schweden vier Tore zum Schlussresultat von 7:3 aus Sicht der Gastgeber gelingen.

Auch die U23 verlor das Spiel gegen ein starkes finnisches U23-Team mit einem deutlichen Resultat, welches über die Leistungen der Schweizer hinwegtäuscht. Das Team von Olli Oilinki zeigte von Beginn weg grossen Kampfgeist und brachte viel Energie aufs Spielfeld. Der finnische Torhüter liess die Schweizer jedoch anrennen und hielt seinen Vordermännern den Rücken frei. Die Finnen hingegen nutzten jeden Fehler der Schweizer kaltblütig aus und konnten so das Resultat auf 7:3 hochschrauben.

Alle Teams sind bereits morgen, Samstag, wieder im Einsatz. Die U19 trifft um 10.00 Uhr auf Tschechien, die U23 spielt um 16.30 Uhr gegen Deutschland A und die A-Nati trifft um 19.00 Uhr ebenfalls auf Tschechien.

 


Schweden A - Schweiz A 7:4 (3:0, 2:1, 2:3)
Arnor Rosvalla, Nyköping (SWE); 765 Zuschauende, SR Tomas Kostinek, Martin Reichelt (CZE)
Tore: 9. Ulriksson (Nydenfeldt) 1:0. 10. Weissbach (Sjögren) 2:0. 20. Hovlund (Malmström) 3:0. 28. Ulriksson (Folkesson Algmann, Ausschluss Persici) 4:0. 29. Zaugg (Bürki) 4:1. Kohonen (Ulriksson, Ausschluss Wramdemark und Schmid) 5:1. 44. Mariotti (Steiner, Ausschluss Ruud) 5:2. 46. Schmid (Persici) 5:3. 51. Kohonen (Nydenfeldt) 6:3. 53. Britt (Louis) 6:4. 60. Sjögren (Hedlund, SUI ohne Torhüter) 7:4.
Strafen: 2x2 Minuten für Schweden, 3x2 Minuten für die Schweiz
Schweden: Hedlund; Hallqvist Johansson, Magnusson Lindholm; Malmström, Hovlund; Kalentun, Bertilsson; Kohonen, Nydenfeldt, Ulriksson; Sjögren, Wramdemark, Weissbach; Folkesson Algman, Forsman Eklund, Ruud; Eriksson, Bäckby, Holmgren.
Schweiz: Schälin; Hollenstein, Ziehli; Schmuki, Bürki; Hasenböhler, Zenger; Wyss; Schmid, Siegenthaler, Persici; Steiner, Zaugg, Louis; Seiler, Hutzli, Mariotti; Britt, Lauber.
Bemerkungen: Sakarias Ulriksson (SWE) und Jan Zaugg (SUI) als beste Spieler ausgezeichnet. Schweiz ab der 58. Minute teilweise ohne Torhüter.

Schweiz U23 - Finnland U23 3:7 (1:3, 0:1, 2:3)
Euroville, Naumburg (GER); 352 Zuschauende; SR Lukas Lastrovicka, Přemysl Bališ (CZE)
Tore: 5. Eloluoto (Hietaranta) 0:1. 15.02 Auvinen (Penalty) 0:2. 15.23 Fleisch (Lüthi) 1:2. 17. Havula 1:3. 26. Eloluoto (Hietaranta) 1:4. 47. Hietaranta (Eloluoto) 1:5. 56. Junnila (Auvinen) 1:6. 58. Klöti (Arnold) 2:6. 59. Arnold (Klöti) 3:6. 60. Karppanen (Salokangas, SUI ohne Torhüter) 3:7
Strafen: 1x2 Minuten gegen die Schweiz, keine Strafen gegen Finnland
Schweiz: Kunz; Fankhauser, Aebersold; Fleisch, Hänni; Haldemann, Anderegg; Burren, Seiler, Stucki; Graf, Wiedmer, Lüthi; Gervasoni, Mathis, Arnold; Bisig, Oesch, Klöti.
Finnland: Panuma; Simonen, Jokela; Leino, Okkonen; Karjula, Kallio; Junnila, Havula, Auvinen, Salokangas, Virtanen, Karppanen; Hietaranta, Sillanpaa, Eloluoto; Vaarala.
Bemerkungen: keine

Schweden U19 - Schweiz U19 7:3 (1:2, 2:0, 4:1)
Arenor Rosvalla, Nyköping (SWE); 352 Zuschauende; SR Tommi Virkki, Joni Kokkonen (FIN)
Tore: 10. Svensson (Larsson) 1:0. 16 Hofer (Schefer) 1:1. 14. Hug (Bühler, Ausschluss Eklund) 1:2. 29. Isberg (Strandberg, Ausschluss Lüthi) 2:2. 31. Eklund (Jansson) 3:2. 41.10 Hedlund (Eklund) 4:2. 41.23 Christen (Eugster) 4:3. 56. Jansson 5:3. 57. Hedlund (Tveit) 6:3. 58. Wirestrand (Svensson, SUI ohne Torhüter) 7:3.
Strafen: 1x2 Minuten gegen Schweden, 1x2 Minuten gegen die Schweiz
Schweden: Birgersson; Forsman, Torn; Skogeryd, Strandberg; Bergström, Filander; Camper; Isberg, Tveit, Jonasson; Eklund, Jansson, Hedlund; Larsson, Wirestrand, Svensson; Liljeberg, Gustafsson.
Schweiz: Caviezel; Bühler, Ribler; Oberli, Renner; Keiner, Eigenmann; Thalmann, Hofer, Schefer; Niemack, Stecher, Lüthi; Eugster, Buri, Christen; Hug, Buchi, Zoss.
Bemerkungen: Linus Hedlund (SWE) und Andri Caviezel (SUI) als beste Spieler ausgezeichnet.

 

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1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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