02.
2013
Interview mit Petteri Nykky
Kurz nach der Vertragsverlängerung äussert sich der neue und alte Nationaltrainer Petteri Nykky über seine Ziele mit der Schweizer Nati.
Petteri Nykky, was gab für Sie letztendlich den Ausschlag, als Schweizer Nationaltrainer weiterzumachen?
Nun wir gingen wir ja bereits bei meinem Amtsantritt 2011 von einem über die Heim-WM hinausgehenden Engagement aus. Zudem haben wir ja alle an der WM gesehen, wie dominant Schweden war und wie viel Arbeit entsprechend noch vor uns liegt. Mein Job hier in der Schweiz ist also definitiv noch nicht erledigt.
An der Heim-WM sah man eine starke Schweizer Mannschaft, für den Finaleinzug reichte es dennoch knapp nicht. Wo setzen sie an?
Einerseits müssen wir im physischen Bereich klar besser werden. Gerade die Schlüsselspieler müssen noch fitter und härter werden um in den entscheidenden Zweikämpfen bestehen zu können. Dies bedingt sehr viel persönliches Engagement der Nationalspieler. Entsprechend sind auch die Clubtrainer dieser Spieler gefordert, noch mehr von ihnen zu verlangen und sie zu Höchstleistungen anzutreiben. Gleichzeitig wollen wir auch das Scouting noch verbessern. Wenn wir ganz nach oben wollen, dürfen wir kein einziges Talent übersehen und müssen bereits sehr jungen, talentierten Spielern einen Weg aufzeigen können, wie sie in die A Nationalmannschaft kommen können und was es dafür alles braucht.
Was sind ihre Erwartungen und Ziele im Hinblick auf die nächste WM 2014 in Schweden?
Es ist noch zu früh, hierzu schon etwas Konkretes sagen zu wollen. Wir müssen hart an uns weiterarbeiten, damit wir 2014 das beste Unihockey spielen, das eine Schweizer Nationalmannschaft je gespielt hat. Doch auch Schweden und Finnland oder die direkt hinter uns klassierten Teams wie Tschechien und Lettland werden hart an sich arbeiten; wir sind also alle gefordert, einen hervorragenden Job zu machen!