11.
2025
Männer-Nationalteams im Einsatz
Von Freitag bis Sonntag stehen die Nationalteams der Männer A und Männer U19 an der EFT im schwedischen Nyköping im Einsatz. Das U23-Team misst sich derweil in Naumburg (GER) mit ihren Altersgenossen aus Finnland und Tschechien sowie Deutschlands A-Nationalteam. Es kam in den drei Schweizer Teams zu insgesamt fünf Nachnominationen.
Mitte Oktober in Chur gewann das A-Nationalteam der Frauen zum ersten Mal seit über 20 Jahren wieder gegen Schweden. Bei den Männern liegt der einzige Sieg gegen die Skandinavier mittlerweile auch schon acht Jahre zurück, am 5. November 2017 in Kirchberg gelang den Schweizer der einmalige Exploit (zum damaligen Matchbericht geht es hier). Angesichts der jüngsten Resultate der Männer-Nati wäre ein Sieg gegen die Schweden heute Freitag in Nyköping fast noch ein grösseres Wunder, waren die Schweizer an den World Games in China und an der letzten WM in Malmö doch deutlich weiter von der Weltspitze entfernt als dies in jüngster Vergangenheit bei den Frauen der Fall war. Immerhin ist die jüngere Bilanz gegen Finnland und Tschechien nicht so düster. Anfang September und Ende Oktober 2024 wurden die Tschechen an der EFT noch besiegt, genau wie der spätere Weltmeister Finnland im September 2024 in Winterthur.
So gesehen ist es in erster Linie eine Chance und Herausforderung, an der EFT wieder auf die drei Top-Nationen Schweden, Finnland und Tschechien zu treffen. Dreizehn Monate vor der nächsten A-WM erhalten drei junge Spieler die Chance, sich erstmals mit der A-Nati an einer EFT zu präsentieren: Jamie Britt, Pablo Mariotti und Ramon Zenger. Der 23-jährige Claudio Schmid spielte zuletzt 2022 an einer EFT und auch Jan Ziehli stand (genau wie Schmid vor allem verletzungsbedingt) schon länger nicht mehr im Aufgebot - er bestritt seine letzten Länderspiele Anfang 2023 gegen Tschechien.
Die U19-Nati bestreitet derweil ihr erstes Turnier seit der Heim-WM im Mai. Noch sind mit Nino Bühler, Cedric Buri, Timo Renner, Lian Schefer und Rovin Thalmann auch fünf "Over Ager" im Kader, die 15 anderen Spieler haben Jahrgang 2008 oder 2009 und sind somit an der nächsten U19-WM spielberechtigt (zu den Aufgeboten, Nachrücker siehe unten). Gefordert sind in Nyköping insbesondere die Gastgeber aus Schweden, die mit dem 4. Platz in Zürich masslos enttäuschten. Speziell wird die Partie für Linus Hedlund sein, der bei Zug spielt und mit der Schweiz im Mai noch Bronze gegen Schweden gewann, nun aber im Aufgebot des Heimatslands seines Vaters steht (wir berichteten).
Das U23-Nationalteam ist derweil nach Deutschland gereist, um sich mit der U23 Finnlands und Tschechiens sowie der Deutsche A-Nati zu messen. Es ist das erste Turnier mit der U23 für den neuen Nationaltrainer Olli Oilinki, der diesen Herbst Simon Linder abgelöst hat und zuvor die U19 betreute.
Die Nachnominationen
Männer A
Yannis Wyss für David Hermle
Männer U23
Noah Bisig, Yves Klöti und Kimo Oesch für Loris Murer, Niklas Graf und Tizian Nikles
Männer U19
Rovin Thalmann für Janis Frigg
Die Spiele der Schweizer Teams
Freitag, 7. November
16.00 Uhr: Schweden U19 - Schweiz U19
19.00 Uhr: Schweden - Schweiz
19.00 Uhr: Schweiz U23 - Finnland U23
Samstag, 8. November
10.00 Uhr: Schweiz U19 - Tschechien U19
12.00 Uhr: Deutschland A - Schweiz U23
19.00 Uhr: Schweiz - Tschechien
Sonntag, 9. November
9.30 Uhr: Schweiz U19 - Finnland U19
12.00 Uhr: Schweiz - Finnland
12.00 Uhr: Tschechien U23 - Schweiz U23
Die EFT der Männer A und U19 kann beim IFF unter diesem Link verfolgt werden.
Zum Turnier in Deutschland mit der Schweizer U23 sind alle Informationen hier abrufbar.