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Nati Männer A | Autor: swiss unihockey

Neue IFF-Eventstruktur ab 2029

2029 beginnt eine neue Event-Ära im internationalen Unihockey. Ziel ist, jedem Spiel mehr Bedeutung zu verleihen, einen jährlichen Grossevent zu etablieren und neue Nationen in die Austragung einzubeziehen. Neu gibt es für Frauen und Männer eine EM, die sich im Zweijahrestakt mit den Weltmeisterschaften abwechselt.

Neue IFF-Eventstruktur ab 2029 Künftig wird nur alle 4 Jahre um den Weltmeistertitel gespielt. (Bild: Dieter Meierhans)

Die Unihockey-Welt hat sich seit der Einführung des heutigen Wettbewerbssystems im Jahr 2005 stark weiterentwickelt. Die Zahl der Mitgliedsverbände hat sich mehr als verdoppelt, der Sport ist gewachsen, das Spiel ist schneller geworden und die weltweite Sichtbarkeit hat deutlich zugenommen. Der internationale Spielkalender hingegen hat sich dieser Entwicklung nie angepasst. Gerade in der WM-Qualifikation endeten zu viele Spiele mit sehr klaren Resultaten - Resultate, die weder den Teams noch den Fans oder dem Image des Unihockeys dienen. Deshalb hat der internationale Verband in einem fast zweijährigen Austausch mit den nationalen Verbänden eine neue Struktur erarbeitet: die «7-Event-Struktur».

Einführung Europameisterschaften
Die bedeutendste Änderung ist der Wechsel von einem 2-Jahres- zu einem 4-Jahres-Zyklus. Die Weltmeisterschaften der Frauen und Männer finden damit neu nicht mehr alle zwei, sondern alle vier Jahre statt und bilden jeweils den Abschluss eines Zyklus. Dazwischen werden neu Europameisterschaften mit den besten zwölf Teams Europas ausgetragen. Da die Europameisterschaften gleichzeitig als WM-Qualifikation dienen, entfallen separate Qualifikationsturniere. Das bedeutet, dass jedes Jahr eine WM oder eine EM der Frauen oder Männer stattfinden wird.

Teams, die die WM-Qualifikation verpassen, können sich über die neu geschaffene «World Trophy» dennoch einen Platz an der WM sichern. Mit diesem neuen Turnier erhalten Unihockey-Nationen, die noch nicht so weit fortgeschritten sind, neue Perspektiven auf internationaler Bühne. Für Nationen mit niedrigerem Ranking bedeutet das: Spannende Spiele gegen gleichwertige Gegner, die Aussicht auf einen Titel und zugleich eine Chance, sich für die Weltmeisterschaft und das grosse Schaufenster zu qualifizieren.10-12 Teams aus allen Kontinenten werden an der neuen World Trophy teilnehmen.

Zusätzlich wird für alle europäischen Länder ausserhalb der Top 12, die nicht an der Europameisterschaft teilnehmen können, eine «European Challenge» geschaffen. Sie erhalten dadurch die Möglichkeit, ein grosses Turnier zu spielen, bei dem sie realistische Siegchancen haben.

Längere und nachhaltigere Grossevents
Der neue Kalender garantiert somit jedes Jahr ein Grossereignis - abwechselnd für Frauen oder Männer. Dadurch bleibt der Sport kontinuierlich im Fokus. Gleichzeitig werden die Events auf 11 bis 12 Tage verlängert, was die Aufmerksamkeit von Fans und Medien über einen längeren Zeitraum hochhält. Ausgetragen werden Welt- und Europameisterschaften jeweils Mitte November.

Auch die Organisation der Events wird weiterentwickelt. Das neue Co-Hosting-Modell ermöglicht es zwei oder mehr Ländern, sich die Ausrichtung eines Turniers zu teilen. Dadurch sinken sowohl das finanzielle Risiko eines einzelnen Organisators als auch die organisatorische Belastung für die Veranstalter, während sich gleichzeitig die Chancen auf volle Hallen, staatliche Unterstützung und lokale Sponsoren erhöhen. Dieses Modell eröffnet mehr Nationen die Möglichkeit, grosse IFF-Events auszurichten, von den Erfahrungen der grossen Nationen zu lernen und den Vorteilen als Gastgeberland zu profitieren.

Umsetzung ab 2029, U19-WM neu im Februar
Da es sich um eine langfristige strategische Veränderung des internationalen Unihockeys handelt, bleibt der aktuelle Kalender bis und mit der Männer-Weltmeisterschaft 2028 bestehen. 2029 werden dann erstmals die kontinentalen Meisterschaften, sprich in Europa eine Europameisterschaft der Frauen ausgetragen.

Aufgrund der Veränderungen im internationalen Kalender stehen im Jahr 2027 zwei U19-Weltmeisterschaften auf dem Programm: Die Männer U19-WM im Februar 2027 und die Frauen U19-WM im Mai 2027. Ab dem Jahr 2028 finden die U19-Weltmeisterschaften jeweils abwechselnd zwischen Männer und Frauen im Februar statt.

 

Events 2027 - 2036

Jahr Männer Frauen U19
2027
WM WM Frauen & WM Männer
2028 WM
WM Männer
2029
EM WM Frauen
2030 EM
WM Männer
2031
WM WM Frauen
2032 WM
WM Männer
2033
EM WM Frauen
2034 EM
WM Männer
2035
WM WM Frauen
2036 WM
WM Männer

 

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Tabellen

1.UHC Thun+9756.000
2.Kloten-Dietlikon Jets+4349.000
3.Floorball Fribourg+2946.000
4.Pfannenstiel Egg+138.000
5.Ticino Unihockey+1235.000
6.UHC Grünenmatt+133.000
7.Unihockey Langenthal Aarwangen-1133.000
8.Ad Astra Obwalden-229.000
9.I. M. Davos-Klosters-4323.000
10.Regazzi Verbano UH Gordola-5619.000
11.UHC Lok Reinach-2418.000
12.Unihockey Limmattal-4717.000
1.Floorball Uri+5946.000
2.Aergera Giffers+836.000
3.Nesslau Sharks+1533.000
4.Chilis Rümlang-Regensdorf+1333.000
5.UH Appenzell+1230.000
6.UH Lejon Zäziwil+323.000
7.Unihockey Basel Regio-2222.000
8.UHC Bremgarten-3820.000
9.Visper Lions-2217.000
10.Red Lions Frauenfeld-2810.000

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