06.
12.
2010
Nati Männer A | Autor: Voneschen Reto

Schweiz qualifiziert sich für Viertelfinals

Mit einem 12:2-Sieg hat sich die Schweizer Unihockey-Nationalmannschaft bereits nach dem zweiten Gruppenspiel für die Viertelfinals qualifiziert. Je dreifache Torschützen waren Matthias Hofbauer und Simon Stucki.
Schweiz qualifiziert sich für Viertelfinals

HofbauerBei den diesjährigen Weltmeisterschaften wird jeweils ein Hut aufs Spielfeld geworfen, wenn ein Spieler drei Tore, also einen Hattrick erzielt. Matthias Hofbauer durfte sich in der 30. Minute bereits mit einem breiten Grinsen die erste Melone aufsetzen. Sein 6:0 entschied das erste Länderspiel zwischen Polen und der Schweiz vorzeitig. Bei Spielschluss stand ein klarer 12:2-Erfolg für die Schweizer Auswahl zu Buche.
Matthias Hofbauer setzte zusammen mit seinem Bruder Christoph und Linienpartner Joel Krähenbühl die Akzente. Zusammen erzielte die erste Formation sechs der zwölf Schweizer Treffer. „Jedes Tor ist wichtig fürs Selbstvertrauen", freute sich Matthias Hofbauer nach der Partie.

Auch Stucki mit Hattrick
StuckiLange tat sich die Schweizer schwer gegen die gut organisierte polnische Equipe. Erst in der 16. Minute eröffnete Matthias Hofbauer das Skore. Bis zur ersten Pause folgten noch zwei weitere Tore. Diese verliehen dem Schweizer Spiel viel Sicherheit. Die Anspannung bei den Eidgenossen hatte sich gelöst, mit raschem Direktpassspiel wurde die polnische Abwehr aus den Angeln gehoben.
8:1 stand es nach zwei Dritteln, ehe im letzten Abschnitt Simon Stucki zur grossen Show ansetzte. In der 56. Minute durfte auch er sich einen Hattrick-Hut aufsetzen. Die weiteren Treffer erzielten Emanuel Antener (50.) und Marc Mühlethaler (52.).

„Nie nervös geworden"
„Wir wollten von Beginn weg schnell und direkt spielen", erklärte Simon Stucki die Schweizer Strategie, „doch erst im Verlaufe des Spiels gelang uns dies". Die polnische Auswahl sei sehr gut in der Abwehr gestanden, musste Stucki anerkennen. „Nervös wurden wir dadurch aber nicht", ergänzte er.
Bereits vorzeitig hat sich die Schweizer Equipe den Gruppensieg gesichert. Am Donnerstag steht das Viertelfinale gegen den Verlierer aus der Partie Finnland gegen Russland an. Morgen Dienstag bestreitet die Schweiz das letzte Gruppenspiel gegen Singapur (11.15 Uhr).

Polen - Schweiz 2:12 (0:3, 1:4, 1:5)
Hartwall Areena, Helsinki (FIN) - 423 Zuschauer - SR Bartosek / Bartosek (CZE).
Tore: 16.(15.06) Matthias Hofbauer (Christoph Hofbauer) 0:1. 16. (15.25) Matthias Hofbauer (Krähenbühl) 0:2. 20. (19.00) Bichsel (Christoph Hofbauer) 0:3. 21. (20.25) Krähenbühl (Matthias Hofbauer) 0:4. 29.(28.29) Markus Gerber (Antener/Ausschluss Damian Girys) 0:5. 30. (29.40) Matthias Hofbauer (Christoph Hofbauer) 0:6. 32. Chebda (Hantsch) 1:6. 38. Christoph Hofbauer (Krähenbühl) 1:7. 48. Stucki (Schneeberger) 1:8. 51. (50.50) Antener (Schneeberger) 1:9. 52. (51.58) Mühlethaler (Zürcher) 1:10. 53. (52.11) Stucki (Zimmermann) 1:11. 54. (53.31) Daniel Girys (Kostela) 2:11. 56. Stucki (Antener) 2:12.
Strafen: 1-mal 2 Minuten gegen Polen.
Polen: Strazynski; Damian Girys, Mikulski; Dziurdzik, Kasperek; Ligas, Lech; Daniel Girys, Gaicki, Hajdus; Adamczak, Augustyn, Kostela; Chebda, Podraza, Hantsch.
Schweiz: Philipp Gerber; Bichsel, Markus Gerber; Kuchen (41. Schneeberger), Schmocker; Schneider, Dysli; Christoph Hofbauer, Matthias Hofbauer, Krähenbühl; Zimmermann, Stucki, Antener; Zürcher, Wanner (41. Brunner), Mühlethaler.
Bemerkungen: Schweiz ohne Hitz, Binggeli (beide nicht eingesetzt). - 52. Timeout Polen.

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