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Unihockey an den World Games 2029
Die nächsten World Games finden 2029 in Karlsruhe statt. Zum vierten Mal in Folge wird Unihockey dabei Teil des Programms sein.
Die World Games sind eine bedeutende Multisportveranstaltung und dienen Sportarten als Plattform im internationalen Schaufenster, die es nicht oder noch nicht ins Programm der olympischen Spiele geschafft haben. Zum vierten Mal nach 2017 (Breslaum/POL), 2021 (Birmingham) und 2024 in Chengdu (China) ist Unihockey auch bei der nächsten Austragung vom 19. bis 29. Juli 2029 in Karlsruhe Teil des Programms.
Der Auswahlprozess für die Wettkämpfe in Deutschland war besonders wettbewerbsintensiv. Die Organisatoren in Karlsruhe hatten eine strenge Höchstquote von 4'500 Athleten festgelegt, was die Anzahl der möglichen Sportarten erheblich einschränkte.
Die Aufnahme von Unihockey ins Programm basierte auf einer sorgfältigen Bewertung seiner Leistungen bei den World Games 2025. Unihockey gehörte in Chengdu zu den beliebtesten Sportarten und bewies seinen Wert durch hohe Zuschauerzahlen, grosses Medieninteresse und hervorragende Organisation. Dies bestätigt den rasanten Aufstieg der Sportart seit ihrem Debüt als vollwertige Medaillendisziplin im Jahr 2017.
Das genaue Format des Unihockeyturniers an den World Games 2029 wird von der IWGA (International World Games Association) zu einem späteren Zeitpunkt definiert. 2025 nahmen je acht Team bei den Frauen und Männern teil, wobei die Spiele 3x15 Minuten dauerten und im Kader nur insgesamt je 14 Spielerinnen und Spieler (inkl. Goalies) standen.
Für viele IFF-Mitgliedsverbände ist die Teilnahme an den World Games von immenser wirtschaftlicher Bedeutung. In einigen Ländern ist die offizielle Teilnahme der Sportart an dem Programm eine Grundvoraussetzung für den Erhalt staatlicher Fördermittel und der Unterstützung des Spitzensports. Ein besonders wichtiges Beispiel dafür ist das Austragungsland der World Games 2029, Deutschland mit seinem nationalen Unihockeyverband. Im deutschen Sportsystem gelten die World Games oft als noch wichtiger als eine WM, wenn es darum geht, staatliche Unterstützung und Ressourcen für Leistungssportler zu sichern.
IFF-Präsident Filip Suman über die Teilnahme an den World Games 2029: "Dies ist ein grosser Erfolg für die Zukunft unseres Sports. Es geht nicht nur um die Finanzierung, die für Länder wie Deutschland unerlässlich ist, sondern auch um die internationale Bühne. Diese Spiele bieten uns eine einzigartige Möglichkeit, Unihockey den wichtigen Persönlichkeiten im IOC und der internationalen Sportwelt zu präsentieren. Sie beweisen, dass unser Sport wächst, professionell organisiert ist und zu den Besten im Multisport-Bereich gehört."
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